Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fremdsprachentests und Zertifikate an Universitäten immer wichtiger

24.02.2011
Internationale Experten diskutieren am 4. und 5. März 2010 in der Universität Bremen neue Entwicklungen.

Die Tagung „Autonomie und Assessment - Testen Evaluieren, Zertifizieren“ wird vom Bremer Fremdsprachenzentrum organisiert.

Immer mehr Universitäten verlangen vor der Zulassung zu einem Studiengang den Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen. Das Abiturzeugnis reicht dafür oft nicht mehr aus. Gefragt ist der Nachweis in Form eines Sprachenzertifikats, das ein bestimmtes Niveau nach dem so genannten Europäischen Referenzrahmen für Sprachen ausweist. Englisch C1, Französisch B2 oder Spanisch A2 – das sind Begriffe, mit denen sich Studienbewerber mittlerweile genauso auseinandersetzen müssen wie bereits eingeschriebene Studierende, die zum Beispiel ein Auslandssemester planen.

Diese Entwicklung stellt die Sprachenzentren der Universitäten vor neue Aufgaben. Sie sehen sich einer rapide wachsenden Nachfrage nach Zertifikatsprüfungen gegenüber. Sie müssen die Prüfungen dabei nicht nur organisieren, sondern oft auch die anspruchsvolle und zeitaufwändige Testentwicklung übernehmen, meist mit knapp bemessenen personellen Ressourcen. Wie diese Aufgabe am besten gelöst werden kann, ist jetzt eines der Hauptthemen einer Tagung am FZHB, dem gemeinsamen Fremdsprachenzentrum der Bremer Hochschulen.

Wird „Testeritis“ zur Plage des Sprachunterrichts?“

Am 4. und 5. März 2011 diskutieren rund 300 internationale Experten aus zahlreichen Ländern über das Tagungsthema „Autonomie und Assessment - Testen Evaluieren, Zertifizieren“. In mehr als 30 Fachvorträgen und zwei Podiumsdiskussionen beschäftigen sie sich mit allen wichtigen Aspekten des Themas. Es wird gefragt, wie man Fremdsprachenbeherrschung sinnvoll in Skalen abbilden kann, wie zuverlässig Tests überhaupt sein können oder wie man Testergebnisse nicht nur zur Einstufung, sondern auch zur Förderung und Beratung von Studierenden einsetzen kann. In einer Podiumsdiskussion wird schließlich unter dem provokanten Titel „Testeritis als 11. Plage des Sprachunterrichts?“ gefragt, ob das Testen nicht mittlerweile sogar überhandnimmt.

Das Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen führt sein internationales Symposion in diesem Jahr zum dritten Mal durch, von Mal zu Mal mit einer wachsenden Zahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus aller Welt. Dazu trägt auch die Kooperation mit dem Arbeitskreis der Sprachenzentren in Deutschland bei. Gemeinsam mit diesem wird in diesem Jahr erstmals der Bremer Forschungspreis für Sprachenlernen an Hochschulen vergeben, mit dem herausragende Forschungsarbeiten von Nachwuchswissenschaftlern zum Thema Fremdsprachenlernen an Hochschulen prämiert werden sollen.

Einzelheiten des Programms stehen im Internet unter http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/symposion. Dort ist auch die Online-Anmeldung möglich.

Weitere Informationen:

Fremdsprachenzentrum der Bremer Hochschulen
Universität Bremen
Prof. Dr. Hans Krings (Direktor)
Tel. 0421 218 68430
E-Mail: krings@uni-bremen.de
Dr. Bärbel Kühn (Geschäftsführung)
Tel. 0421 218 61962
E-Mail bkuehn@uni-bremen.de

Eberhard Scholz | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bremen.de
http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/symposion

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin
24.02.2017 | TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF)

nachricht Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie
24.02.2017 | Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie