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Im Fokus: Globale Wissensnetze und soziale Segregation

27.06.2013
Der renommierte Wirtschaftsgeograph Prof. Dr. Harald Bathelt stellt am 3. Juli Forschungsergebnisse zu einer „Geographie der Wissensgenerierung über Distanz“ an der Universität Leipzig vor. Bereits am 2. Juli diskutiert Prof. Dr. Andreas Farwick von der Universität Bochum die Problematik der wachsenden sozialen Segregation in Großstädten

Weltweit verflochtene Unternehmen kommunizieren digital über große Distanzen, dennoch spielen persönliche Treffen ein wichtige Rolle. Professor Harald Bathelt von der Universität Toronto hat untersucht, wie durch das Zusammenspiel der unterschiedlichen Kommunikationsformen neue Wissensnetze entstehen.

Ergebnisse seiner Forschungen wird der international anerkannte Wirtschaftsgeograph am 3. Juli ab 13 Uhr im Hörsaal Talstraße 35 der Universität Leipzig im Rahmen des Leipziger Geographischen Kolloquiums vorstellen. Der Vortrag findet zugleich als Fakutätskolloquium Physik und Geowissenschaften statt.

Harald Bathelt forscht und lehrt am Department of Political Science der University of Toronto und ist Professor am Department of Geography and Planning der University of Toronto sowie Zijiang Visiting Chair der East China Normal University in Schanghai. Für seine wissenschaftliche Arbeit wurde er 2011 mit dem Dean’s Excellence Award der Universität Toronto und 2012 mit dem Best Paper Award auf der Global Conference der Regional Studies Association in Peking, China, ausgezeichnet. Laut einem 2010 durchgeführten Ranking ist Bathelt einer der fünf einflussreichsten Wirtschaftsgeographen weltweit.

Mit den wachsenden sozialen Ungleichheiten in deutschen Großstädten beschäftigt sich Prof. Dr. Andreas Farwick von der Universität Bochum in seinem Vortrag, der bereits am 2. Juli um 17 Uhr im Leibniz-Institut für Länderkunde in der Schongauerstraße 9 stattfindet. Im Mittelpunkt stehen die Ursachen und Folgen einer zunehmenden sozialen Segregation. Der Referent diskutiert zudem Strategien, die eine räumliche Konzentration sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen stabilisieren oder vermindern können. Andreas Farwick ist promovierter Politikwissenschaftler und Professor für Humangeographie mit dem Schwerpunkt Mobilität und demografischer Wandel.

Zu beiden Vorträgen sind interessierte Bürgerinnnen und Bürger herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Dr. Peter Wittmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-leipzig.de/geographie/institut/veranstaltungen

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