Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EURECA-Project – Bessere Nutzung der Informationstechnologie zum Wohl der Patienten

18.06.2012
Ziele: Steigerung der Qualität, der Sicherheit und der Effektivität der Behandlung

Am 21. und 22. Juni 2012 ist die Klinik für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg Gastgeber für die Teilnehmer des internationalen EURECA-Projekts.

18 Kliniken und Institute aus acht europäischen Ländern und Kanada treffen sich im Homburger Schlossberghotel, um das Projekt weiter voranzutreiben. Ziel von EURECA ist es, den elektronischen Austausch zwischen Patienten- und Forschungsdaten weiter zu verbessern und damit Patientenversorgung und Forschung zu optimieren.

Die moderne Informationstechnologie ist in den Bereichen Gesundheitsforschung und Patientenversorgung nicht mehr wegzudenken. Doch neben den Vorteilen der Technologie, gibt es einige ungelöste Probleme. So fehlt es unter anderem am Datenaustausch zwischen verschiedenen Bereichen und Programmen.

Doppeluntersuchungen lassen sich nicht vermeiden, Daten aus ambulanten und stationären Behandlungen werden nicht automatisch zusammengeführt. Und auch die Verknüpfung von klinischen Daten mit Forschungsdaten ist nicht gegeben, wodurch die bestmögliche Behandlung für den einzelnen Patienten nicht immer gefunden werden kann.

Das EURECA Projekt hat zum Ziel, neue Strukturen aufzubauen, die klinische Forschung und Patientenversorgung miteinander verbinden. Aus der Zusammenarbeit der 18 Partner soll neue Software hervorgehen, die diese Verbindung ermöglicht. Prof. Norbert Graf, Direktor der Klinik für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie am UKS, erklärt: „Unsere Klinik leitet das Arbeitspaket zu „User Needs“ – den Bedürfnissen der Anwender. Dadurch können wir EURECA in einem ganz wesentlichen Bereich mit gestalten.“

Durch die Verbesserung der Strukturen wird zum einen die klinische Forschung und zum anderen die Patientenversorgung optimiert. Die Forschungsarbeit profitiert unter anderem dadurch, dass sich die Teilnehmerzahl an klinischen Studien erhöht und bestimmte klinische Daten in die Forschung einfließen. Darüber hinaus werden doppelte Dateneingaben vermieden. Für die Patienten ergeben sich ebenfalls eine Reihe von Vorteilen: Durch die Beschleunigung der Forschung, können neue Erkenntnisse schneller in der Behandlung umgesetzt werden. Daneben wird die Behandlung sicherer, weil die Patientendaten über längere Zeiträume ausgewertet werden können. Schließlich werden Doppeluntersuchungen vermieden, weil die Untersuchungsergebnisse von allen Behandelnden eingesehen werden können.

Weitere Informationen zum Projekt unter http://eurecaproject.eu

Weitere Informationen und Kontakt für Journalisten:
Prof. Dr. Norbert Graf
Direktor der Klinik für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie
Universitätsklinikum des Saarlandes
Kirrberger Straße
D-66421 Homburg/Saar
Telefon 0 68 41 / 16 - 2 83 97
Fax 0 68 41 / 16 - 2 83 02
E-Mail norbert.graf@uks.eu

Roger Motsch | idw
Weitere Informationen:
http://www.uks.eu
http://eurecaproject.eu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni
24.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet
24.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften