Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erfolgreicher Technologietransfer in den Mittelstand

29.06.2011
In Kooperation mit dem THESEUS Forschungsprogramm, dem größten deutschen IT-Forschungsprojekt, haben Konsortien aus mittelständischen Unternehmen Dienste und Unternehmenslösungen für ein großes Branchenspektrum entwickelt. Heute stellen sie ihre Ergebnisse auf dem THESEUS-Mittelstandskongress 2011 in Berlin vor.

Um den Technologietransfer aus THESEUS in den Mittelstand zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Jahr 2009 einen zusätzlichen Wettbewerb für den Mittelstand ausgelobt und fördert die zwölf Gewinner-Projektideen im Rahmen der THESEUS-Mittelstandsinitiative. Auf dem Mittelstandskongress 2011, der heute im THESEUS-Innovationszentrum in Berlin stattfindet, werden sechs Ergebnisse mit hohem Innovationspotenzial vorgestellt.

„Für Unternehmen ist es essenziell, dass am Ende eines Forschungsprojekts Produkte stehen, die vermarktet werden können. Die Förderung im Rahmen des THESEUS Forschungsprogramms reduziert dabei deutlich das unternehmerische Risiko“, so Dr. Josef Eiblmaier, Projektleiter bei der InfoChem GmbH. Im Projekt ‚ChemProspector’ beschäftigte er sich damit, wie komplexe chemische Informationen in Patentdokumenten automatisch gefunden und extrahiert werden können. Unternehmen können mit der ChemProspector-Lösung sehr schnell herausfinden, ob ein geplantes Produkt bereits patentiert worden ist.

Aus dem Mittelstand für den Mittelstand

Viele der vorgestellten Lösungen stammen nicht nur aus dem Mittelstand, sondern sie kommen auch wieder mittelständischen Unternehmen zugute. So geht es im Projekt ‚openXchange’ darum, bei Sachschäden die Kommunikation von Versicherungen mit kleinen Handwerksunternehmen oder Sachverständigenbüros über eine Internetplattform zu unterstützen. „Das Projekt verspricht nicht nur gute Geschäfte, sondern birgt auch ein erhebliches gesamtwirtschaftliches Potenzial – selbst wenn nur wenige Prozent der vielen täglichen Schadensfälle über unsere Plattform abgewickelt werden“, so der Projektleiter Dr. Claus Ziegler von der Metris GmbH.

Im Zentrum aller sechs vorgestellten Mittelstandsprojekte stehen Dienste, die aus Daten und Informationen einen Mehrwert erzeugen und über das Netz bereitgestellt bzw. vertrieben werden. „Die THESEUS KMU-Projekte zeigen ein breites Spektrum an erfolgversprechenden Ergebnissen durch den Einsatz semantischer Technologien in unterschiedlichsten Bereichen und Branchen. Die sechs vorgestellten Projekte konnten sich durch die Beteiligung an der THESEUS-Mittelstandsinitiative besonders gut in diesem neuen Marktumfeld positionieren“, so Prof. Dr. Herbert Weber. Als Vertreter des Fraunhofer ISST, das für die THESEUS-Begleitforschung und die Organisation der Veranstaltung verantwortlich ist, moderiert er das abschließende Experten-Panel.

Weitere Informationen zum THESEUS-Mittelstandskongress 2011 sowie zu den vorgestellten Projekten finden Sie unter www.theseus.joint-research.org/theseus-mittelstandskongress-2011 und unter www.theseus-programm.de.

THESEUS Pressebüro
c/o LoeschHundLiepold Kommunikation GmbH
Linienstr. 154a I D - 10115 Berlin
Telefon: +49 - (0)30 - 40 00 652 - 25
Fax: +49 - (0)30 - 40 00 652 - 20
E-Mail: theseus@lhlk.de
www.theseus.joint-research.org
www.theseus-programm.de
„THESEUS – Neue Technologien für das Internet der Dienste“
THESEUS ist das größte Forschungsprojekt Deutschlands im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und hat das Ziel, den Zugang zu Informationen zu vereinfachen, Daten zu neuem Wissen zu vernetzen und die Grundlage für die Entwicklung neuer Dienstleistungen und Geschäftsmodelle im Internet zu schaffen.

Unter dem Dach von THESEUS entwickeln 60 Forschungspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft neue Technologien für das Internet der Dienste. Das Forschungsprogramm wurde Ende 2007 gestartet und hat eine Laufzeit von fünf Jahren sowie ein Gesamtvolumen von rund 200 Mio. Euro, die jeweils zur Hälfte vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und von den beteiligten Partnern aus Industrie und Forschung aufgebracht werden.

Julilane Werr | THESEUS Pressebüro
Weitere Informationen:
http://www.theseus-programm.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni
24.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet
24.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten