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Energiespeicher – der fehlende Baustein der Energiewende?

28.01.2014
Leopoldina-Symposium zu Technologien der Energiespeicherung

Mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien wächst die Bedeutung von Energiespeichern. Denn die Erträge von Windenergie-und Photovoltaikanlagen schwanken erheblich. Das Stromangebot ist lokal oft geringer oder höher als die Nachfrage.

Diese Unterschiede könnten mit der Speicherung von Strom ausgeglichen werden. Welche Rolle effiziente und bezahlbare Energiespeicher bei der Energiewende einnehmen könnten, beleuchten Wissenschaftler beim Symposium „Energiespeicher – der fehlende Baustein der Energiewende?“, das am Donnerstag, 6. Februar, an der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale) stattfindet.

Warum brauchen wir Energiespeicher, sind sie eine Alternative zum Netzausbau? Wie können Energiespeicher zur Verwirklichung der Energiewende optimal eingesetzt werden und was muss man tun, damit Verbraucher entsprechende technische Lösungen annehmen? Diese Fragen wird das Leopoldina-Symposium „Energiespeicher – der fehlende Baustein der Energiewende?“ am Donnerstag, 6. Februar, in kompakter und verständlicher Form beantworten.

Die Referenten – Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft – werden am Vormittag den Bedarf an Energiespeichern im Zuge der Energiewende, das Verhalten der Konsumenten sowie den Nutzen von Energiespeichern für Stromnetz und Energiemarkt beleuchten. Im zweiten Teil des Symposiums am Nachmittag werden mögliche Speichertechnologien vorgestellt, darunter Batterietechnologien jenseits von Lithium und Blei, Chemische Energiekonversion und biologische Energiespeicherung.

Wissenschaftlich vorbereitet hat das Symposium Prof. Dr. Robert Schlögl, Direktor am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin und Mitglied der Leopoldina. Weitere Referenten sind unter anderem Prof. Dr. Eberhard Umbach (Karlsruher Institut für Technologie KIT), Prof. Dr. Ortwin Renn (Universität Stuttgart) sowie die Leopoldina-Mitglieder Prof. Dr. Ferdi Schüth (Max-Planck-Institut für Kohleforschung, Mülheim an der Ruhr) und Prof. Rudolf K. Thauer (Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie Marburg).

Die Veranstaltung ist öffentlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen werden bis zum 30. Januar unter www.leopoldina.org/de/energiespeicher erbeten.

Ansprechpartner: Dr. Christian Anton, Telefon: 0345/472 39 861,
E-Mail: christian.anton@leopoldina.org
Leopoldina-Symposium
„Energiespeicher – der fehlende Baustein der Energiewende?“
Donnerstag, 6. Februar 2014, 10:00 bis 17:00 Uhr
Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
Jägerberg 1, Halle (Saale)
Zum Thema Energieversorgung hat die Leopoldina gemeinsam mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech als federführender Organisation und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften das Projekt „Energiesysteme der Zukunft“ ins Leben gerufen. Das Vorhaben bringt über 50 hochrangige Experten aus den Technik-, Natur-, Wirtschafts-, Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen, um die komplexen Herausforderungen der Energiewende zu analysieren und Handlungsoptionen für ein künftiges Energiesystem zu erarbeiten. Ein Steuerkreis koordiniert acht wissenschaftliche Arbeitsgruppen der Initiative zu den Themen: Ausgangssituation, Umsetzungsoptionen, Szenarien, Ressourcen, Technologien, Recht, Gesellschaft und Ökonomie.

Caroline Wichmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.leopoldina.org/de/veranstaltungen/veranstaltung/event/2196/

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