Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Einflussfaktoren auf Ausstieg aus und Verbleib in der Wissenschaft

28.11.2012
Fachtagung an der TU Dortmund
„Optimale Bedingungen für Wissenschaftskarrieren? – Arbeits‐ und lebensweltliche Einflussfaktoren auf Ausstieg aus und Verbleib in der Wissenschaft“ ist der Titel einer Fachtagung, die am 17. und 18. Januar 2013 im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) der TU Dortmund stattfinden wird.

Die Fachtagung findet im Rahmen des Forschungsprojekts „Mobilität und Drop‐Out der wissenschaftlichen Beschäftigten“ (kurz: Mobile Drop‐Outs) statt.

Das Projekt wird durchgeführt am Zentrum für HochschulBildung (ZHB) der TU Dortmund und gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF).

Wissenschaftliche Karrieren und die Integration in wissenschaftliche Communities vollziehen sich in spezifischen arbeitsweltlichen und lebensweltlichen Kontexten.

Sie verlangen von den wissenschaftlich Beschäftigten in der Regel eine hohe Leistungsfähigkeit und zeitliche Verfügbarkeit, zudem eine Mobilitätsbereitschaft und die Akzeptanz langjährig ungesicherter und teilzeitiger Beschäftigung. Frauen wie Männer mit einem egalitären Partnerschaftsverständnis treffen vor allem als Eltern auf das Erbe eines Karrieremodells, in dem die Männer von familiären Fürsorgearbeiten weitgehend freigestellt und Frauen allein für die Familienarbeiten zuständig waren. Damit ist ein Konfliktpotenzial zwischen arbeits- und lebensweltlichen Kontexten benannt, das vor allem den Ausstieg von Wissenschaftlerinnen aus der Universität und Wissenschaft begründen kann.

Bislang liegen wenig zuverlässige Daten darüber vor, welche Einflussfaktoren tatsächlich zum langfristigen Verbleib in der Universität oder zum Ausstieg aus der Wissenschaft führen. Insbesondere fehlen Erkenntnisse, wie viele Personen die Universitäten verlassen, welche beruflichen Alternativen sie finden, wie zufrieden die „Aussteiger“ mit ihrem Schritt sind und welche Beweggründe ausschlaggebend für den Ausstieg waren.

Das Projekt „Mobile Drop-Outs“ geht diesen Fragen mit einem triangulären methodischen Verfahren nach und kann nun unter anderem differenzierte Daten zur Fluktuation im wissenschaftlichen Mittelbau und dessen Beschäftigungssituation und Vertragsbiografien vorstellen. Das Projektteam präsentiert auf der Fachtagung hierzu Ergebnisse und lädt zu einem internationalen Blick auf die Wissenschaftskarriere ein. Referentinnen und Referenten aus der Hochschul‐ und Geschlechterforschung sowie der Hochschulpolitik runden mit Vorträgen und Diskussionen die Tagung ab. Die Fachtagung bietet Gelegenheit zu Diskussionen und zum Erfahrungsaustausch. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Angelika Mikus | idw
Weitere Informationen:
http://www.zhb.tu-dortmund.de/hd/mobile_dropouts_abschlusstagung/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften

29.03.2017 | Energie und Elektrotechnik

Klein bestimmt über groß?

29.03.2017 | Physik Astronomie

OLED-Produktionsanlage aus einer Hand

29.03.2017 | Messenachrichten