Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ein Tag rund um das Gehirn

04.09.2014

Zu einem Tag rund um das Gehirn lädt die Ruhr-Universität Bochum alle Interessierten ein: Am 10. September findet dort der vierte „Brain Day“ statt (12-17 Uhr, Veranstaltungszentrum im Mensagebäude).

Die Besucher erwartet ein buntes Programm aus Vorträgen, Informationen und Mitmachaktionen. Veranstaltet vom Sonderforschungsbereich 874 („Integration und Repräsentation sensorischer Prozesse“), zeigen Neurowissenschaftler der RUB und des Universitätsklinikums die jüngsten Ergebnisse ihrer Forschung und wie sie in die Therapie Einzug halten.

Anmeldung
Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos. Aus organisatorischen Gründen bitten die Veranstalter um eine kurze Anmeldung per E-Mail an sfb874-pr@rub.de oder per Telefon unter 0234/32-26675.

Alzheimer, Ego-Shooter usw.

In den Vorträgen geht es diesmal um die Alzheimer Krankheit und u.a. um die Frage: „Wenn Sie wüssten, dass Sie durch Ihren Lifestyle Ihr Alzheimer-Risiko erhöhen, würden Sie etwas dagegen tun?“ Weitere Vorträge handeln davon, wie das Gehirn Gedächtnisprotokolle speichert und um die vererbte neurologische Erkrankung Morbus Huntington.

Der Vortrag „Stottern im Gehirn“ befasst sich mit den Ursachen des Stotterns und unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten. Außerdem stellen Selbsthilfegruppen aus dem breiten Spektrum neurologischer Erkrankungen ihre Arbeit auf einem Markt der Möglichkeiten vor. Wer selbst aktiv werden möchte, kann auch in diesem Jahr wieder bei den sog. Brain Spots am Nachmittag mitmachen.

Bochumer Neurowissenschaftler präsentieren sich und lassen die Besucher an ihren Forschungsergebnissen teilhaben. So können die Gäste z.B. eine Augmented Reality (Erweiterte Realität) kennenlernen: Die Besucherinnen und Besucher schauen durch eine Brille, die dem Träger Zusatzinformationen zur Realität gibt! Ego-Shooter-Computerspiele beschäftigen nicht nur Eltern und Kinder, sondern auch Bochumer Forscher. Die Gäste des Brain Day können zudem erfahren, was Augenbewegungen mit Stress zu tun haben, oder wie die Bilder vom Gehirn im Magnetresonantomographen (MRT) entstehen.

Von der DFG gefördert

„Ich bin sehr froh, dass wir in diesem Jahr zum vierten Mal interessierte Besucherinnen und Besucher, Ärzte, Patienten und Wissenschaftler zu einem Tag rund um das Gehirn einladen können. Unser besonderer Dank gilt der Deutschen Forschungsgemeinschaft, denn ohne deren Unterstützung wäre ein solcher Tag nicht denkbar“, betont Prof. Dr. Denise Manahan-Vaughan, Sprecherin des SFB 874. Ursula Heiler, Teilprojektleiterin des SFB ergänzt: „Die letzten Jahre haben gezeigt, wie groß das Interesse der Bevölkerung an den Neurowissenschaften ist. Daher freuen wir uns zusammen mit den Bochumer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wieder auf einen Tag mit vielen Kontakten und Gesprächen mit neugierigen Gästen.“

Weitere Informationen
Ursula Heiler, MA, Teilprojektleiterin „Öffentlichkeitsarbeit“ des SFB 874, Tel. 0234/32-26682, Heiler-igsn@rub.de

Angeklickt
Brain Day 2014
http://www.ruhr-uni-bochum.de/sfb874/outreach/brain_day/brain_day_de.html

Arne Dessaul | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Latest News

UTSA study describes new minimally invasive device to treat cancer and other illnesses

02.12.2016 | Medical Engineering

Plasma-zapping process could yield trans fat-free soybean oil product

02.12.2016 | Agricultural and Forestry Science

What do Netflix, Google and planetary systems have in common?

02.12.2016 | Physics and Astronomy