Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Digitalisierte Füße und 3D-Stadtmodelle

27.04.2009
MFG präsentiert Visualisierungs- und Simulationstechnologien auf der fmx/09

Im Rahmen der internationalen Konferenz für Animation, Effekte, Games und digitale Medien fmx/09 veranstaltet die MFG Baden-Württemberg am 6. Mai 2009 im Stuttgarter Haus der Wirtschaft den Teilkongress Visual Computing.

Fachbesucher erhalten hier Einblicke in die vielfältigen Anwendungsgebiete der Visualisierungs- und Simulationstechnologien: Von digitalisierten Füßen und 3D-Städten bis hin zu Computerspielen. Partner der fmx sowie Veranstalter des Teilkongresses ist die MFG Baden-Württemberg mit ihrer Clusterinitiative Visual Computing.

Auf der fmx/09, der international bekannten Plattform für Animation, Effekte, Games und digitale Medien, präsentiert die MFG Baden-Württemberg den Teilkongress ‚Visual Computing’. Vertreter aus Wirtschaft und Forschung nutzen die international geprägte Veranstaltung vor allem, um Trends und neue Anwendungsmöglichkeiten der Visualisierungs- und Simulationstechnologien kennen zu lernen.

Im Fokus der Veranstaltung stehen marktfähige Lösungen aus unterschiedlichen Bereichen, beispielsweise ein 3D-Scanner, der im Sportschuh-Design eingesetzt wird. Dieser ermittelt innerhalb von Sekunden ein exaktes dreidimensionales Abbild eines Fußes. Auf Knopfdruck vergleicht eine Software den Scan mit 3D-Modellen von Schuhen und schlägt dann die vor, die am besten zum vermessenen Fuß passen. Daneben präsentieren auch Unternehmen aus dem französischen Rhône-Alpes ihre Anwendungen für den Bereich Computerspiele/Film sowie für die Stadtplanung. Die Eröffnung des Teilkongresses übernimmt Professor Thomas Ertl, Leiter des Instituts für Visualisierung und Interaktive Systeme (VIS) und des Visualisierungsinstituts (VISUS) an der Universität Stuttgart.

Erstmals auf der fmx/09: Best of Eurographics
Neben dem Teilkongress ‚Visual Computing’ findet in diesem Jahr mit Unterstützung der MFG Baden-Württemberg zudem erstmals die Konferenz ‚Best of Eurographics’ statt. Eurographics ist eine europäische Vereinigung im Bereich Computergrafik. Neben herausragenden Vorträgen der Jahreskonferenz stellen Wissenschaftler aus Deutschland, Italien, Israel und der Schweiz aktuelle Techniken vor sowie deren Einsatz in der Industrie.

„Die europäische Vernetzung von Experten aus dem Bereich der Computergrafik ist uns ein großes Anliegen“, so Klaus Haasis, Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg. „Im Rahmen des EU-Projekts CReATE, bei dem die MFG das Thema Enhanced Visual Experience (erweiterte visuelle Erlebnisse) als eines der relevantesten Forschungsfelder identifiziert hat, praktizieren wir die länderübergreifende Zusammenarbeit bereits sehr erfolgreich.“ Neben dem Stuttgarter Steinbeis-Europa-Zentrum umfasst das von der MFG geführte Projektkonsortium auch Partner aus Piemont (I), Rhône-Alpes (F) und West-Midlands (UK).

Einbettung in den Kreativraum Stuttgart

Die fmx/09 und der Teilkongress Visual Computing sind eingebettet in den ‚Kreativraum Stuttgart’. In der ersten Maiwoche (4. bis 10. Mai 2009) laden der Medienpreis der Landesanstalt für Kommunikation, der Musikbranchentreff Pop-Open Stuttgart 2009, der European Creativity Dialogue und der Fachkongress Hörmedien die interessierte Öffentlichkeit wie auch Fachbesucher ein, in den Kreativraum Stuttgart einzutauchen. Gleichzeitig begrüßen das 16. Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart ITFS (5. bis 10. Mai) und die fmx/09 - 14. Internationale Konferenz für Animation, Effekte, Games und digitale Medien (5. bis 8. Mai) ihre Gäste aus aller Welt. Die Blaue Stunde, täglich von 18:00 bis 19:00 Uhr, verbindet die Veranstaltungen im Kreativraum Stuttgart.

Über die MFG-Initiative Cluster Visual Computing
Mit der Initiative „Cluster Visual Computing Baden-Württemberg“ will die MFG Baden-Württemberg, Innovationsagentur des Landes für IT und Medien, die landesweiten Potenziale im Bereich Visualisierungs- und Simulationstechnologien noch besser ausschöpfen und weiterentwickeln. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert sie die Vernetzung der Forschungseinrichtungen innerhalb und außerhalb Baden-Württembergs und stärkt die Verbindung der Entwicklungs- und Anwenderunternehmen. Darüber hinaus fördert sie die Ausbildung von IT-Berufen in diesen Bereichen.
Über die MFG Baden-Württemberg
Die MFG gehört zu den führenden Innovationsagenturen für IT und Medien in Europa mit Schwerpunkt Informationstechnologie, Software, Telekommunikation und Creative Industries. Ziel ist die Vernetzung von Kreativwirtschaft und Technologiebranchen zur Stärkung des deutschen Südwestens, zur Förderung von Kooperationen in Europa und zur Unterstützung globaler Zusammenarbeit. Dabei stehen für die MFG als Experte für wissensbasierte Dienstleistungen besonders Anwenderbranchen wie Automobil- und Maschinenbau sowie die Gesundheitsbranche als potenzielle Kunden und Abnehmer im Fokus. Mit ihren nach ISO 9001 zertifizierten Dienstleistungen und 100.000 Technologiebeziehungen gehört sie international zu den Vorreitern für systemische Standortentwicklung in öffentlich-privaten Partnerschaften.

Ansprechpartnerin für die Presse

MFG Baden-Württemberg mbH
Innovationsagentur des Landes
für Informationstechnologie und Medien
Silke Ruoff
Referentin Marketing und Kommunikation
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart
Tel.: 0711-90715-316
Fax: 0711-90715-350
E-Mail: ruoff@mfg.de

Silke Ruoff | MFG
Weitere Informationen:
http://www.kreativraum-stuttgart.de
http://www.mfg-innovation.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht
05.12.2016 | Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flüssiger Wasserstoff im freien Fall

05.12.2016 | Maschinenbau

Forscher sehen Biomolekülen bei der Arbeit zu

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungsnachrichten