Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMBF-Technologiegespräch: Materialinnovationen für die industrielle additive Fertigung

19.05.2015

Wie lassen sich Bauteile mit komplexen Geometrien und hohem Individualisierungsgrad kosten- und ressourceneffizient herstellen? Das Bundesministerium für Bildung und Forschung lädt am 24. Juni 2015 zu einem Technologiegespräch zum Thema „Materialinnovationen für die industrielle additive Fertigung“ nach Bonn ein. Ziel ist es, die vielfältigen Potenziale und Herausforderungen dieser Verfahren aufzuzeigen sowie fachlichen Austausch und Beratung für potenzielle Antragsteller zu ermöglichen.

In der Industrie gewinnen additive Fertigungsverfahren zunehmend an Bedeutung. Im Rahmen der aktuellen Förderbekanntmachung des Bundesforschungsministeriums zum Thema „Additive Fertigung – Individualisierte Produkte, komplexe Massenprodukte, innovative Materialien (ProMat_3D)“ sollen zukunftsweisende Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gefördert werden.


BMBF-Technologiegespräch: „Materialinnovationen für die industrielle additive Fertigung“ (Bild: ©iStockphoto.com/dreamnikon)

Das Bundesforschungsministerium hat bereits in den vergangenen Jahren erste Projekte zu additiven Fertigungsverfahren unterstützt. Dazu gehörten beispielsweise Forschungsprojekte zu Leichtbauanwendungen oder individualisierten Implantaten in der Medizintechnik.

Das Technologiegespräch am 24. Juni 2015 in Bonn bietet anhand von Vorträgen und Postern einen umfassenden Überblick über Potenziale und Herausforderungen der additiven Fertigung in der Industrie. Vorgestellt werden Forschungsansätze und -ergebnisse aus laufenden Fördervorhaben des Ministeriums.

Zudem werden gesellschaftliche Aspekte der additiven Fertigung in Bezug auf Standardisierung und Normung betrachtet. Auch der rechtliche Rahmen und die Ressourceneffizienz werden näher beleuchtet. Potenzielle Antragsteller erhalten die Gelegenheit, Projektideen zur Akquise von Kooperationspartnern vorzustellen und sich zu Fördermaßnahmen individuell beraten zu lassen.

Veranstalter:

Bundesministerium für Bildung und Forschung, Referat „Neue Werkstoffe, Nanotechnologie; KIT“

Organisation und Ansprechpartner:
Dr. Wolfgang Luther
VDI Technologiezentrum GmbH
Tel.: +49 211 6214-582
E-Mail: luther@vdi.de

Veranstaltungsort:
Maritim Hotel Bonn
Godesberger Allee, 53175 Bonn

Termin und Uhrzeit:
Mittwoch, 24. Juni 2015, von 10:00 bis ca. 17:00 Uhr

Programm und Anmeldung
Das Programm und Anmeldeinformationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter: http://www.werkstofftechnologien.de/veranstaltungen/technologiegespraech-materia...

Die Teilnahme am Technologiegespräch ist kostenfrei.

Internetlink zur BMBF-Förderbekanntmachung „ProMat_3D“
http://www.bmbf.de/foerderungen/26793.php

Dr. Anja Mikler | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?
16.01.2017 | Wissenschaft im Dialog gGmbH

nachricht 14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“
12.01.2017 | BusinessForum21

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie