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Bleibt die Gesundheitsversorgung bezahlbar?

11.10.2011
16. Handelsblatt Jahrestagung „Health“
28. und 29. November 2011, Pullman Berlin Schweizerhof
• Deutschland für das gesunde Altern gerüstet
• Vernetzung der Gesundheitsakteure durch elektronische Gesundheitskarte
• Kassenvielfalt um jeden Preis?

Der demographische Wandel stellt die Gesundheitspolitik zunehmend vor große Herausforderungen. „Unsere Antwort auf diese Entwicklung ist ein umfassendes Versorgungstrukturgesetz und eine solide, zukunftsorientierte Pflegereform“, erklärte Gesundheitsminister Daniel Bahr gegenüber EUROFORUM. Ob Deutschland auf dem Gebiet des „gesunden Alterns“ damit bereits genug leistet oder es von anderen europäischen Ländern noch etwas lernen kann, erläutert Günter Danner (Europavertretung der Deutschen Sozialversicherung Brüssel) zusammen mit dem Gesundheitsminister auf der 16. Handelsblatt Jahrestagung „Health“ (28./29. November 2011, Berlin).

Weitere Themen des Gesundheitstreffs sind die Finanzierbarkeit des deutschen Gesundheitswesens, die Auswirkungen des zum 1. Januar 2011 in Kraft getretenen AMNOG, Entwicklungen im Krankenversicherungsmarkt sowie Erwartungen an das Versorgungsstrukturgesetz.

Das Programm ist im Internet abrufbar unter: www.health-jahrestagung.de


Vernetzung aller Akteure im Gesundheitswesen
Bis Ende 2012 sollen 70 Prozent aller Versicherten die elektronische Gesundheitskarte haben. Sie soll unter anderem für eine datensichere elektronische Vernetzung aller Akteure im Gesundheitswesen sorgen. „Versorgungsnetze sind wichtig für unser Gesundheitssystem. Sie sind Testfelder für neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Haus- und Fachärzten im ambulanten Bereich und über die Sektorengrenze zwischen ambulanter und stationärer Versorgung hinweg“, erklärte Dr. Christoph Straub (Barmer GEK) gegenüber dem Veranstalter. Zusammen mit Dr. Frank Ulrich Montgomery (Bundesärztekammer), Dr. Klaus Suwelack (I3G GmbH) und Dr. Thomas Zahn (Elsevier-Health Risk Analytics) spricht er über Möglichkeiten einer Vernetzung von Ärzten, Industrie, Wissenschaft und Kassen im Gesundheitswesen.
Pharmaunternehmen verstehen sich als Motor für Innovation und Entwicklung und als Teil der Versorgungskette. Birgit Fischer (Verband der forschenden Arzneimittelhersteller) spricht auf der Jahrestagung über die Verantwortung der Industrie in der Versorgungskette sowie über mögliche Vertrags- und Kooperationsmodelle.

Einheitskasse oder Vielfalt im Kassenmarkt
Fast die Hälfte der Krankenkassen steht vor der Insolvenz, denn der seit 2009 geltende krankheitsorientierte Finanzausgleich zwischen den Kassen weist erhebliche Schwächen auf. Kritiker des Gesundheitsfonds prognostizieren daher eine Einheitskasse. Über Entwicklungen im Krankenversicherungsmarkt, Lösungsmodelle mit und ohne Zusatzbeiträge diskutieren Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen), Jens Spahn (CDU/CSU) und Wilfried Jacobs (AOK Rheinland/Hamburg- Die Gesundheitskasse). Über die Bedeutung der PKV im Gesamtsystem und die Überlebensfähigkeit von Arztpraxen ohne sie informieren anschließend Dr. Christoph Helmich (Continentale Krankenversicherung) und Dr. Dirk Heinrich (NAV-Virchow-Bund).

Kontakt:
Julia Batzing
Senior-Pressereferentin
EUROFORUM Deutschland SE
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40549 Düsseldorf
Telefon: + 49 (0)2 11. 96 86-33 81
Fax: + 49 (0)2 11. 96 86-43 81
E-Mail: presse@euroforum.com


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