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Bernstein-Konferenz zu Computational Neuroscience in Berlin

17.09.2010
Verleihung des Bernstein Preises mit 1,25 Millionen Euro / Einladung zur Konferenz und zum Pressegespräch

Gemeinsame Medieninformation des TU Berlin und des Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience

Vom 27. September bis zum 1. Oktober 2010 treffen sich in Berlin über 200 Wissenschaftler aus aller Welt zur "Bernstein Conference on Computational Neuroscience". Die Konferenz ist die Jahrestagung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Bernstein Netzwerks Computational Neuroscience und findet rund um den Lichthof im Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin statt.

Ein Höhepunkt der Tagung ist die Verleihung des Bernstein Preises für Computational Neuroscience. Er ist mit bis zu 1,25 Millionen Euro einer der höchstdotierten Nachwuchspreise in der naturwissenschaftlichen Forschung. Der diesjährige Preisträger wird auf der Konferenz bekannt gegeben. Verliehen wird der Preis am 27. September um 11.30 Uhr durch Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im BMBF, gefolgt von dem Festvortrag des Preisträgers. Im Anschluss findet ein Pressegespräch statt, bei dem der Preisträger als Gesprächspartner zur Verfügung steht. Darüber hinaus wird im Rahmen der Konferenz das Graduiertenkolleg "Sensory Computation in Neural Systems" mit wissenschaftlichen Vorträgen von internationalen Gastrednern und einem feierlichen Empfang am 30. September um 14.00 Uhr eröffnet. Das Graduiertenkolleg ist an der TU Berlin angesiedelt und wird von Prof. Dr. Klaus Obermayer geleitet.

Computational Neuroscience ist ein noch recht junges Forschungsgebiet, das sich vor allem durch seinen interdisziplinären Forschungsansatz auszeichnet. Hier kooperieren experimentell arbeitende Neurowissenschaftler mit Theoretikern, um die Funktionsprinzipien des Gehirns besser zu verstehen. Hypothesen zur Gehirnfunktion werden in eine mathematische Sprache übersetzt, um sie in Computersimulationen zu überprüfen. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen dabei von besseren therapeutischen Ansätzen bei neuronalen Erkrankungen über Schnittstellen zwischen Hirn und Maschine (Brain Computer Interface) bis hin zur Entwicklung von Neuroprothesen und intelligenten Maschinen und Robotern.

Die Bernstein Conference on Computational Neuroscience 2010 wird vom "Bernstein Fokus Neurotechnologie" Berlin ausgerichtet, der von Prof. Dr. Klaus-Robert Müller von der TU Berlin geleitet wird. Dieser Forschungsverbund wurde im Jahre 2008 als ein Teil des bundesweiten Bernstein Netzwerks Computational Neuroscience etabliert.

Bernstein Conference on Computational Neuroscience
Zeit: 27. September, 11.30 Uhr bis 1.Oktober, 12.00 Uhr.
• Verleihung des Bernstein Preises: 27. September, 11.30 Uhr
• Pressegespräch: 27. September, 12.30 Uhr
• Eröffnung des Graduiertenkollegs "Sensory Computation in Neural Systems": 30. September, 14.00 Uhr

Ort: Alle Termine finden im Hauptgebäude der TU Berlin, Hörsaal 104 statt. Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Nähe U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz.

Weitere Informationen zur Konferenz und zur Anmeldung finden Sie unter: http://www.bccn2010.de/

Informationen zur Preisverleihung und zum Pressegespräch:
http://www.nncn.de/termine/verleihungbernsteinpreis2010
Journalistinnen und Journalisten sind zur Konferenz, zur Preisverleihung und zum Pressegespräch herzlich eingeladen. Um Rückmeldung (weigmann@nld.ds.mpg.de) wird gebeten.
Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:
Prof. Dr. Klaus-Robert Müller, Bernstein Fokus: Neurotechnologie Berlin, TU Berlin, Tel.: (030) 314 78621, E-Mail: klaus-robert.mueller@tu-berlin.de

Katrin Weigmann, Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: (0551) 5176 434; E-Mail: weigmann@nld.ds.mpg.de

Imke Weitkamp, Bernstein Fokus Neurotechnologie Berlin, TU Berlin, Tel.: (030) 314 78626, E-Mail: imke.weitkamp@tu-berlin.de

Dr. Katrin Weigmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.bccn2010.de/
http://www.nncn.de/termine/verleihungbernsteinpreis2010
http://www.nncn.de/

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