Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bernstein Conference Computational Neuroscience 2009

22.09.2009
Mit computergestützten und mathematischen Methoden das Denken verstehen - das ist "Computational Neuroscience". Vom 30. Sept. bis zum 2. Okt. 2009 treffen sich in Frankfurt ca. 300 Wissenschaftler aus aller Welt zur Jahrestagung des "Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience".

Während der Tagung wird der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte Bernstein Preis für Nachwuchswissenschaftler verliehen. Er ist mit 1,25 Millionen Euro einer der höchstdotierten Nachwuchspreise in der naturwissenschaftlichen Forschung. Im Rahmen der Veranstaltung findet am 30. September um 15:00 im neuen Hörsaalgebäude auf dem Campus Westend in Frankfurt ein Pressegespräch statt.

Die Tagung befasst sich mit folgenden Themen: Wie werden Licht und Schall in neuronale Impulse umgesetzt, die es uns ermöglichen, zu erkennen und zu hören? Wie lernen wir, unsere visuelle Umgebung richtig zu interpretieren? Wie führt das Gehirn verschiedene Informationen zusammen? Dies sind nur einige der Fragen, die von hochkarätigen Wissenschaftlern auf der "Bernstein Conference Computational Neuroscience 2009" diskutiert werden.

Ein Höhepunkt der Konferenz ist die Verleihung des Bernstein Preises am 30. September 2009 um 14:00 Uhr. Seit 2006 zeichnet das BMBF jährlich einen exzellenten Nachwuchswissenschaftler mit dem "Bernstein Preis für Computational Neuroscience" aus. Der Preis wird international ausgeschrieben. Das Preisgeld von 1,25 Millionen Euro steht den geförderten Hirnforscherinnen und Hirnforschern für ein eigenes Forschungsvorhaben an einer deutschen Forschungseinrichtung zur Verfügung. Der Name und das prämierte Forschungsprojekt des Preisträgers werden erst bei der Preisverleihung bekannt gegeben. Informationen zum Preisträger können am 30. September unter http://www.nncn.de/MitgliederNNCN/BPCN abgerufen werden.

Die Bernstein Conference 2009 wird vom "Bernstein Fokus Neurotechnologie" Frankfurt ausgerichtet. Dieser Fokus wurde im Jahre 2008 als Teil des deutschlandweiten Bernstein Netzwerks Computational Neuroscience vom BMBF etabliert. Ziel der Fördermaßnahme "Bernstein Fokus Neurotechnologie" ist es, Brücken aus der Forschung in die Anwendung zu schlagen. Die Wissenschaftler des Bernstein Fokus Frankfurt untersuchen das Sehsystem mit dem Ziel, die maschinelle Bildanalyse zu verbessern und sehende Roboter zu konstruieren, sodass beispielsweise ein Auto einen Fußgänger selbständig erkennen kann. Hauptorganisator der Konferenz ist der Physiker Prof. Dr. Jochen Triesch, Wissenschaftler am "Frankfurt Institute for Advanced Studies" (FIAS) und einer der Koordinatoren des Frankfurter "Bernstein Fokus Neurotechnologie". Das FIAS ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung mit den Fächern Physik, Chemie, Biologie und Hirnforschung. Es gehört in Deutschland zu den Pionieren von Public-Private-Partnership in der Grundlagenforschung.

Die Computational Neuroscience hat sich in den letzten Jahren zu einem eigenen, interdisziplinären Forschungsfeld im Schnittfeld von Neurowissenschaften, Medizin, Psychologie, Informatik, Mathematik und den Ingenieurwissenschaften entwickelt. Durch das Bernstein Netzwerk für Computational Neuroscience, einem vom BMBF geförderten bundesweiten Forschungsnetzwerk, ist Deutschland zu einer der führenden Nationen auf diesem neuen, innovativen Forschungsfeld geworden. Das Bernstein Netzwerk wurde im Jahre 2004 ins Leben gerufen und wird mittlerweile mit einem Fördervolumen von über 100 Millionen Euro unterstützt. Die diesjährige Jahrestagung des Bernstein Netzwerks ist die fünfte ihrer Art. Sie hat sich mittlerweile zu einem internationalen Event entwickelt, zu dem ca. 300 Wissenschaftlern aus aller Welt erwartet werden.

Einladung zum Pressegespräch

Im Rahmen der "Bernstein Conference Computational Neuroscience" findet am 30. September 2009 um 15:00 Uhr (unmittelbar nach der Rede des diesjährigen Bernstein Preisträgers) ein Pressegespräch statt, zu dem wir Sie herzlich einladen. Während der Konferenz haben Sie die Gelegenheit, sich aus erster Hand umfassend über das Forschungsgebiet der Computational Neuroscience zu informieren. Darüber hinaus helfen wir gerne bei der Vermittlung von Interviewpartnern.

Ort: "Neues Hörsaalzentrum", Goethe-Universität Frankfurt 3. OG, Seminarraum 13., Lübecker Straße / Siolistraße, 60323 Frankfurt am Main

Zeit: Mittwoch, 30. September 2009, 15:00 Uhr

Ihre Gesprächspartner beim Pressegespräch:

Prof. Dr. Jochen Triesch, Frankfurt Institute for Advanced Studies, Koordinator des Bernstein Fokus Neurotechnologie Frankfurt

Prof. Dr. Christoph von der Malsburg, Frankfurt Institute for Advanced Studies, Koordinator des Bernstein Fokus Neurotechnologie Frankfurt

Prof. Dr. Theo Geisel, Physiker, Koordinator des Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience Göttingen und stellvertretender Vorsitzender des Projektkomitees des des Bernstein Netzwerks Computational Neuroscience

N.N., Bernstein Preisträger 2009 (Preis wird auf der Konferenz verliehen)

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten um Rückantwort bis zum 24.09.2009.
(Dr. Katrin Weigmann, Email: weigmann@nld.ds.mpg.de Tel.: 0551 5176 434)

Dr. Katrin Weigmann | idw
Weitere Informationen:
http://bccn2009.org/
http://www.nncn.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt
20.02.2018 | ISF München - Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V.

nachricht Aachener Optiktage: Expertenwissen in zwei Konferenzen für die Glas- und Kunststoffoptikfertigung
19.02.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Im Focus: Quantenbits per Licht übertragen

Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

Aachener Optiktage: Expertenwissen in zwei Konferenzen für die Glas- und Kunststoffoptikfertigung

19.02.2018 | Veranstaltungen

Konferenz "Die Mobilität von morgen gestalten"

19.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Highlight der Halbleiter-Forschung

20.02.2018 | Physik Astronomie

Wie verbessert man die Nahtqualität lasergeschweißter Textilien?

20.02.2018 | Materialwissenschaften

Der Bluthochdruckschalter in der Nebenniere

20.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics