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EUROFORUM-Konferenz: Zukunftsmarkt Bio-Handel

23.10.2007
Wohin führt der Bio-Boom?
4,6 Milliarden Euro gaben die Deutschen 2006 für ökologische Produkte aus. Dies entspricht einem Anteil am gesamten Lebensmittelhandel von fünf Prozent. Dieser Trend hält auch im laufenden Jahr an. Im Zeitraum von Januar bis September stiegen die Ausgaben privater Haushalte für Bio-Produkte um rund 17 Prozent (GfK-Studie 2007).

Auf der EUROFORUM-Konferenz „Zukunftsmarkt Bio-Handel“ am 11. und 12. Dezember in Köln diskutieren Hersteller und Händler der Branche über das Potenzial des derzeitigen Bio-Marktes. Im Fokus der Tagung stehen die Auswirkungen des Bio-Booms auf Produktqualität, Rohstoffsicherheit und Glaubwürdigkeit der Bio-Produkte.

Bio-Waren gehören längst zum festen Sortiment des Lebensmitteleinzelhandels (LEH). Die einstigen Nischenprodukte sind heute die Verkaufsschlager im Handel. Duschan Gert (Edeka Südwest) berichtet, wie der Einzelhandel als bedeutendste Einkaufsstätte für Öko-Lebensmittel den Anforderungen an Qualität und Service gerecht wird. Der Marktführer im deutschen Lebensmitteleinzelhandel führt derzeit über 1.000 Bio-Produkte in seinen Filialen und erweitert laufend das Sortiment um die Eigenmarke Bio-Wertkost.

„Bio-Qualität ist mehr als Richtlinien und Zertifikate“, erklärt Thomas Dosch (Bioland Bundesverband). Er referiert über die Herausforderung, bei zunehmender Nachfrage die Qualitätsstandards der Bio-Produkte auf der Erzeugerstufe sicher zu stellen.

Vom Bio-Boom möchte jedes Handelsunternehmen profitieren. Welche Betriebstypen sich jedoch langfristig am Markt behaupten können, diskutiert Prof. Dr. Achim Spiller (Georg-August-Universität Göttingen) zusammen mit Thomas Dosch (Bioland Bundesverband), Gregor Fornol (McBio) und Konrad Holzner-Busch (Grüner Markt Naturkost).

Die steigende Nachfrage nach Produkten mit Bio-Zertifikat setzt die Betreiber von ökologischen Betrieben und den Handel unter Druck: das Produktangebot soll größer, die Preise immer günstiger werden. Doch gerade bei Bio-Lebensmitteln ist die Glaubwürdigkeit der Produkte wichtig. Elke Rieckh (Vierlinden Biosupermärkte) informiert über ethische Werte im Bio-Segment. Im vergangenen Jahr prämierte der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) Vierlinden zu den besten und innovativsten Einzelhandelskonzepten des Jahres.

Weitere Themen der EUROFORUM-Konferenz „Zukunftsmarkt Bio-Handel“ sind Bio-Konzepte im internationalen Vergleich, rechtliche Rahmenbedingungen und Anwendungsbereiche europäischer Verordnungen sowie Strategien im Naturkosmetik-Segment, von denen der Bio-Handel profitieren kann.

Das vollständige Programm finden Sie hier:
www.euroforum.de/inno-biohandel07

Weitere Informationen:
Julia Batzing
Pressereferentin
EUROFORUM Deutschland GmbH
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 211/96 86-33 81
Fax: +49 211/96 86-43 81
E-Mail: julia.batzing@euroforum.com


EUROFORUM Deutschland GmbH

EUROFORUM Deutschland GmbH, gegründet 1990, ist eines der führenden Unternehmen für Konferenzen, Seminare, Jahrestagungen und schriftliche Management-Lehrgänge. Seit 1993 ist EUROFORUM Deutschland GmbH Exklusiv-Partner für Handelsblatt-Veranstaltungen, seit 2003 ebenfalls Kooperationspartner für Konferenzen der WirtschaftsWoche. 2006 haben über 1000 Veranstaltungen in über 30 Themengebieten stattgefunden. Rund 45 000 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr unsere Veranstaltungen. Der Umsatz lag 2006 bei circa 61 Millionen Euro.

Julia Batzing | EUROFORUM Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.com

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