Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

18.10.2007
IAT organisiert Fachtagung am 22.11.2007 in Oberhausen, Ebertbad

In Nordrhein-Westfalen werden im Jahr 2025 gut acht Prozent der Bevölkerung über 80 Jahre alt sein. Ein großer Teil von ihnen ist vor vielen Jahren aus dem Ausland zugewandert, um hier zu leben und zu arbeiten, und bleibt auch nach dem Berufsleben hier. Mit dem Ausbau der Seniorenwirtschaft sind in den letzen Jahren Versorgungsstrukturen geschaffen worden, die älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglichen.

Die Gruppe der älteren Senioren mit Zuwanderungsgeschichte steht bislang noch nicht unmittelbar im Zentrum der Aufmerksamkeit, wenngleich sich einzelne Unternehmen bereits heute intensiv um diese Zielgruppe bemühen. Es zeigt sich sehr deutlich, dass sich die sozialen und ökonomischen Lebenslagen, die Wünsche und Bedürfnisse sowie die Konsummuster von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte von den Bedürfnissen der hier geborenen Menschen unterscheiden.

"Die Anbieter aus den Unternehmen und Einrichtungen der Seniorenwirtschaft stehen vor der Aufgabe, sich auf die besonderen Bedürfnisse einzustellen, kulturelle Besonderheiten zu erkennen und zu respektieren sowie entsprechende kultursensible Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln", so der Seniorenwirtschaftsexperte Peter Enste vom Institut Arbeit und Technik (IAT/Gelsenkirchen).

Um diesem Prozess neue Impulse zu geben, lädt das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der Stadt Oberhausen zur Tagung "Ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte - Von der Herausforderung zur Chance" ein. Die vom IAT organisierte Tagung findet am 22. November 2007 in Oberhausen im Ebertbad statt und richtet sich an Interessierte aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Generationenminister Armin Laschet wird die neu entwickelten Handlungsempfehlungen zur Erschließung der Seniorenwirtschaft für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte vorstellen. Arbeitsgruppen befassen sich mit den Themen Kultur, Gesundheit und Wohnen.

Es wird eine Teilnahmegebühr von 15 Euro erhoben.

Anmeldungen über das Institut Arbeit und Technik unter der Durchwahl 0209-1707138 oder im Internet unter http://www.seniorenwirt.de/?dns=1,13,1&sid=cd7b6fa25b620c3a06ccb6b85ddacf67

Für weitere Fragen steht Ihnen zur Verfügung:
Peter Enste, Durchwahl: 0209/1707-133, E-Mail: enste@iat.eu
Institut Arbeit und Technik
der Fachhochschule Gelsenkirchen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Claudia Braczko
Munscheidstraße 14
45886 Gelsenkirchen
Tel.: +49-209/1707-176
Fax: +49-209/1707-110
E-Mail: braczko@iat.eu
info@iat.eu

Claudia Braczko | idw
Weitere Informationen:
http://www.iat.eu
http://www.seniorenwirt.de

Weitere Berichte zu: IAT Seniorenwirtschaft Zuwanderungsgeschichte

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal
18.08.2017 | Bergische Universität Wuppertal

nachricht Einblicke ins menschliche Denken
17.08.2017 | Universität Potsdam

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie