Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

iFQ-Tagung: Exzellenzprogramme im internationalen Vergleich

10.10.2007
Für was steht das Wort Exzellenz? Wie sehen Exzellenzprogramme im Ausland aus? Wo liegen die Ziele, was sind Instrumente, Verfahren und Kriterien? Diesen Fragen wird auf der iFQ-Jahrestagung am 6./7. Dezember 2007 in Berlin nachgegangen. Unter dem Titel "Exzellente Wissenschaft im 21. Jahrhundert oder Harvard weltweit in fünf Jahren?" sollen unter anderem Zielvorstellungen, Kriterien und Effekte von Verfahren im Ländervergleich vorgestellt und diskutiert werden.

Exzellenzprogramme zur Stärkung der nationalen Wissenschaftsstandorte und ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere zur Förderung von so genannten Spitzenleistungen an Hochschulen sind en vogue. In Deutschland ist die Exzellenzinitiative mit ihren drei Förderlinien - Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte - 2006 auf den Weg gebracht worden. Ähnliche Programme wurden auch in der Schweiz, Österreich und in den skandinavischen Ländern eingerichtet.

Ein spürbarer Effekt wird aller Voraussicht nach eine Ausdifferenzierung in der Hochschullandschaft sein. Der Umgang mit den Folgen - exzellente, mittelexzellente und weniger exzellente Universitäten - wird heute schon diskutiert. Es wird davor gewarnt, dass Exzellenz nicht reiche und ein optimales Mittelmaß vorliegen muss, damit das Forschungssystem leistungsfähig bleibt.

Es wird unter anderem kritisiert, dass durch die Einrichtung unzähliger Gremien und Kooperationsstrukturen die wertvollste Ressource der Wissenschaft, nämlich Zeit, für Management und Organisation verwendet werden müsse und disziplinäre Unterschiede in der Forschungsorganisation nicht berücksichtigt würden. In diesem Zusammenhang erfahren etablierte Förderinstrumente, die auf Einzelförderung abzielen, eine unerwartete Renaissance.

... mehr zu:
»Exzellenzprogramme

Auf dieser Tagung soll hinterfragt werden, für was Exzellenz eigentlich steht, was an der Idee wirklich neu ist, welche Defizitanalyse die Folie für Fördermaßnahmen bildet und welches (Wettbewerbs-) Modell als Leitidee Pate steht. Einen wesentlichen Hintergrund für die Debatte bilden die Etablierung eines Europäischen Forschungsraums und die Internationalisierungstendenzen der nationalen Wissenschaftssysteme.

Online-Anmeldung unter:
http://www.forschungsinfo.de/Anmeldung/Tagung/anmeldung_tagung.asp

Meike Siekermann | idw
Weitere Informationen:
http://www.forschungsinfo.de/Anmeldung/Tagung/anmeldung_tagung.asp
http://www.forschungsinfo.de/Archiv/iFQ_Jahrestagung_07/tagungsankuendigung.html

Weitere Berichte zu: Exzellenzprogramme

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität
23.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

nachricht Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen
23.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie