Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

2. Rostocker Hygienetag - Gefährliche Bakterien in Rostock unter sicherer Kontrolle

17.09.2007
Klinikum erreicht in bundesweitem Vergleich sehr gute Ergebnisse

Gefährliche Bakterien und Krankheitserreger, die in Krankenhäusern häufig anzutreffen sind, stellen für das Universitätsklinikum Rostock kein unbeherrschbares Problem dar.

Die aktuellen Zahlen aus der jährlich durchgeführten Vergleichsstudie des Nationalen Referenzzentrums für Krankenhaushygiene belegen, dass das Klinikum überdurchschnittlich erfolgreich ist im Kampf gerade gegen einen der am meisten gefürchteten multiresistenten Erreger.

Ausschlaggebend für das gute Abschneiden des Hauses sei die konsequente Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums und die Information von MitarbeiterInnen aus umliegenden Kliniken, so Professor Podbielski. Aus diesem Grund veranstaltet das Universitätsklinikum Rostock jetzt den zweiten Rostocker Hygienetag zum Thema "Nosokomiale Infektionen - die Krankheit aus dem Krankenhaus", der am 19. September 2007 in Rostock stattfindet.

Unter den multiresistente Bakterien bedeuten gerade MRSA (multi-resistenter Staphylococcus aureus) für alle Betroffenen ein lebensbedrohliches Infektionsrisiko. "Dieses Risiko ist am Universitätsklinikum Rostock allerdings weiterhin unter Kontrolle", sagt Professor Dr. Dr. Andreas Podbielski, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene am Universitätsklinikum Rostock. Als Beleg dafür kann eine gerade erfolgte statistische Aufarbeitung der Daten des Rostocker Hauses für das Jahr 2006 herangezogen werden.

Die jährlich durchgeführte Studie des Nationalen Referenzzentrums für Krankenhaushygiene in Berlin zeigt, dass im deutschlandweiten Vergleich das Rostocker Universitätsklinikum wie in den Jahren zuvor unterdurchschnittliche Zahlen von MRSA-Patienten aufweist.

"Diese guten Ergebnisse sind das Verdienst einer fortwährenden gemeinsamen Anstrengung der Hygienefachkräfte und Schwestern, Pfleger und Ärzte des Klinikums zusammen mit unserem für Krankenhaushygiene zuständigen Institut", so Professor Podbielski. "Zudem sind die Daten ein Beleg dafür, dass eine gute Hygiene gewissermaßen zu typischerweise 'unsichtbaren Ergebnissen' führt: Bei uns sind keine Probleme zu vermelden."

Um weiterhin positive Ergebnisse zu erreichen, seien konstante Information und Schulung notwendig, so Professor Podbielski weiter. Zu diesem Zweck und zur Weitergabe der Rostocker Erfolgsrezepte an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken aus der Umgebung veranstaltet das Universitätsklinikum Rostock jetzt den "2. Rostocker Hygienetag". Die Hygienefachkräfte des Universitätsklinikums unter der fachlichen Leitung von Professor Podbielski präsentieren am 19.9.07 Vorträge und Diskussionen zum Thema "Nosokomiale Infektionen - Die Krankheit aus dem Krankenhaus". Mit dieser Veranstaltung soll medizinisches Personal - Ärzte bzw. Gesundheits- und Krankenpflegerinnen gleichermaßen - aus dem stationären und ambulanten Bereich angesprochen werden.

19. September 2007, 9.00 bis 14.30 Uhr, 2. Rostocker Hygienetag, Schillingallee 70, 18057 Rostock

Kontakt
Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Andreas Podbielski,
Inst. f. Med. Mikrobiologie, Virologie & Hygiene
Universitätsklinikum Rostock
Schillingallee 70
D - 18057 Rostock
Tel: +49-381-4945900/01
Fax: +49-381-4945902
e-mail: andreas.podbielski@med.uni-rostock.de
Professor Dr. Reiner Benecke
Stellvertretender Ärztlicher Direktor
Universitätsklinikum Rostock (AöR)
Gehlsheimer Straße 20
18147 Rostock
Tel. 0381/4949511

Susanne Marx, | idw
Weitere Informationen:
http://www.krankenhaushygiene.uni-rostock.de

Weitere Berichte zu: Hygienetag Krankenhaushygiene

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW
08.12.2016 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie