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ISPAD 2007: Initiativen für Kinder mit Diabetes

05.09.2007
Weltweit steigt die Anzahl der Kinder und Heranwachsenden mit Diabetes mellitus. Internationale Experten treffen sich von 26. bis 29. September in Berlin zur ISPAD 2007. Eines der Themen werden neue Initiativen sein, die weltweit die Behandlung von erkrankten Kindern und Jugendlichen verbessern sollen. Welche Ziele die DAWN Youth-Initiative hat und erste Ergebnisse daraus erläutern Experten vorab am Dienstag, den 25. September 2007, in Berlin im Rahmen einer Pressekonferenz.

Die Anzahl der Kinder mit Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 wächst weltweit. Studien zeigen, dass betroffene Kinder eine höhere Sterblichkeitsrate haben. Außerdem haben 50 Prozent zwölf Jahre nach der Diabetesdiagnose Folge- und Begleiterkrankungen - diese Folgen könnten verhindert werden, wenn Erkrankte von Beginn an eine gute ärztliche Versorgung, ausreichend Diabetes-Schulungen und auch psychologische Unterstützung erhielten.

Die International Diabetes Federation (IDF) und die World Health Organisation (WHO) haben deshalb die Kampagne zum Weltdiabetestag 2007 unter das Motto 'Kinder und Heranwachsende mit Diabetes' gestellt.

Wir laden Journalisten und Redaktionen herzlich ein, diese Themen mit Experten am Dienstag, den 25. September 2007, von 11.00 bis 12.00 Uhr, in Berlin zu diskutieren. Die Pressekonferenz findet anlässlich des 33rd Annual Meeting of the International Society for Pediatric und Adolescent Diabetes - ISPAD 2007, in Berlin im Westin Hotel, Salon Friedrichstadt, statt. Wir registrieren Sie auch gerne zum ISPAD-Kongress, der vom 26. bis 29. September im bcc berlin congress center stattfinden wird.

... mehr zu:
»DAWN »ISPAD

Kontakt für Akkreditierungen: Pressestelle ISPAD 2007, Beate Schweizer, Pf 30 11 20, 70451 Stuttgart, Tel.: 0711 8931 295, Fax: 0711 8931 167, E-Mail: Schweizer@medizinkommunikation.org.

Referenten am 25. September sind:

PD Dr. med. Olga Kordonouri, Tagungspräsidentin ISPAD 2007, Hannover

Professor Dr. med. Thomas Danne, Generalsekretär ISPAD, Hannover

Barbara Anderson, Ph.D., Psychologin am Texas Childrens's Hospital; Professor in Pediatrics Baylor College of Medicine, Houston, USA; American professor in paediatrics at Baylor College of Medicine

Sophie und Christiane Bartos, Typ-1-Diabetikerin, 7 Jahre alt, und ihre Mutter, Burgwedel

ISPAD:
Die International Society for Pediatric and Adolescent Diabetes (ISPAD) ist die einzige internationale Gesellschaft, die sich auf alle Arten des Diabetes bei Kindern und Jugendlichen spezialisiert hat. Mehr als 1.000 internationale Experten werden sich vom 26. bis 29. September in Berlin treffen, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren. Es ist weltweit die größte Fachtagung zum Thema Kinder und Jugendliche mit Diabetes.

Die Pressekonferenz am 25. September wird Ihnen vorab einen Überblick über die Highlights der diesjährigen Tagung geben und Ihnen die neue Initiative DAWN Youth (DAWN = Diabetes Attitude, Wishes and Needs) vorstellen. Ziel dieser Initiative ist, Aufmerksamkeit darauf zu lenken, dass Kinder und Jugendliche mit Diabetes und ihre Familien Unterstützung in verschiedenen Bereichen benötigen.

Partner der DAWN Youth-Initiative sind ISPAD, IDF, Novo Nordisk und nationale Diabetes-Gesellschaften vieler Länder. DAWN Youth soll Gesundheit und Lebensqualität der Erkrankten weltweit verbessern, indem viele Organisationen sie gemeinsam unterstützen und ihre Aktivitäten aufeinander abstimmen. Anlass der Initiative ist die große Anzahl von jugendlichen Diabetikern, die stetig wächst. Viele Diabetiker im Kindes- und Jugendalter erhalten keine geeignete medizinische Versorgung und ungenügende sonstige Unterstützung. Die Initiative will außerdem einer breiten Öffentlichkeit bewusst machen, dass Kinder mit Diabetes andere Behandlungskonzepte benötigen, als erwachsene Diabetiker.

Die Fachgesellschaft ISPAD will insbesondere auf die psychosozialen Belange dieser Kinder aufmerksam machen: Sie benötigen beispielsweise Betreuung in Kindergarten und Schule, die sie auch bei ihrer Insulintherapie unterstützen. In manchen Ländern gibt es diese Betreuung bereits. In den meisten Ländern - inklusive Deutschland - werden Pädagogen und Lehrer darin jedoch nicht ausgebildet.

Das hat große Auswirkungen, insbesondere für die Mütter von erkrankten Kindern. In einer aktuellen Untersuchung von 580 deutschen Familien zeigte sich, dass 31 Prozent der Mutter ihre Arbeit reduziert oder ganz aufgegeben hatten, nachdem die Diagnose Diabetes gestellt wurde. 33 Prozent der Mütter berichteten, dass die Erkrankung ihr berufliches Fortkommen erschwert. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn die Kinder unter sechs Jahren bei der Erkrankung waren. Als Folge haben die Familien weniger Einkommen.

| idw
Weitere Informationen:
http://www.ispad2007.com
http://www.dawnstudy.com

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