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Riskantes Geschäft M&A-Finanzierung

24.08.2007
IFF-Kongress „M&A-Finanzierung“, 24. bis 26. Oktober 2007, Frankfurt

Der Aufwärtstrend, den der Markt der Unternehmenskäufe (Mergers und Acquisitions – M&A) in den letzten Jahren weltweit verzeichnete, scheint durchbrochen: Wie das Beratungsunternehmen KPMG berichtet, seien zwar die Transaktionsvolumina um 59 Prozent auf 2.948 Milliarden US-Dollar gestiegen. Doch ist die Anzahl der angekündigten Transaktionen im ersten Halbjahr 2007 zwei Prozent niedriger als im Vorjahr.

Für Banken und Private-Equity-Unternehmen, die solche Transaktionen finanzieren, ist die Lage derzeit brisant: Wie die Europäische Zentralbank im August erklärte, könnten durch Schulden finanzierte Firmenübernahmen Banken ähnlich in Bedrängnis bringen wie die aktuelle US-Hypothekenkrise. Firmenkäufe, die aus Mangel an Eigenkapital mit Bankkrediten finanziert werden (Leveraged Buy-Outs – LBO) erreichten 2006 weltweit ein Volumen von über 650 Milliarden Dollar. Die EZB rät Banken, auch nach dem Verkauf ihrer Kreditrisiken die Aktivitäten und die Bonität ihrer Geschäftspartner zu überwa-chen. (Quellen: Reuters, 9.8.2007, manager-magazin.de, 13.8.2007)

Wie Investitionsbanken die Entwicklungen des M&A-Marktes in den nächsten Jahren einschätzen und sich gegen Risiken bei der Finanzierung von Firmenübernahmen absichern wollen, diskutieren Finanzexperten auf dem Kongress „M&A-Finanzierung“ (24. bis 26. Oktober 2007, Frankfurt am Main).

Der Veranstalter IFF, ein Geschäftsbereich der IIR Deutschland GmbH, hat ein Programm aus Praxisberichten über aktuelle Akquisitionsfinanzierungen zusammengestellt. Zu den Referenten gehören M&A-Spezialisten von Sal. Oppenheim, JP Morgan, Helaba, Hamburger Sparkasse und Dresdner Bank, ferner Fachleute aus Private-Equity-Unternehmen wie Brockhaus Private Equity und J. Hirsch & Co. Juristen informieren die Teilnehmer zudem über die neuen steuerlichen und rechtlichen Regelungen der Vertragsgestaltung.

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Zusätzlich zu den Plenarvorträgen finden zwei Podiumsdiskussionen statt, in denen sich die genannten Referenten zu den Fragen „Wie viel Leverage verkraftet ein Buy-Out?“ und „Quo vadis M&A in Deutschland? – Leverage, Zinsschranke und (Hedge-Fonds-) Regulierung“ austauschen.

Der Kongress versteht sich als Informationsveranstaltung von Bankern für Banker. Mit seinen Themen richtet er sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Corporate Finance, Leveraged Finance, Recht, Steuern, Beteili-gungsmanagement und -controlling, M&A, Controlling, Unternehmensplanung und -bewertung. Auch Großunternehmen, Beratungshäuser, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte sind angesprochen.

Romy König | IIR Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.iir.de
http://www.ma-finanzierung.de

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