Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sicherheitstechnologien für morgen: 2nd Security Research Conference Karlsruhe

09.07.2007
Unsere Gesellschaft ist vielfältigen Risiken und Bedrohungen ausgesetzt. Forschung ermöglicht uns, etwas dagegen zu tun. Vom 12.-14. September 2007 diskutieren Experten in Karlsruhe die Zukunft und großen Themen der Sicherheitsforschung. Zeitgleich und in Kooperation veranstaltet die Karlsruher Messegesellschaft vis-à-vis die Sicherheitsmesse SAFEKON, die sich ebenfalls mit dem Themenkomplex Sicherheit und Schutz kritischer Infrastrukturen beschäftigt und hier schwerpunktmäßig auf die Bereiche Zutrittskontrolle, Gebäudesicherung und den Informationsschutz setzt.

Die Dynamik der Sicherheitsforschung und der dahinter stehenden politischen Weichenstellungen ist neben den äußeren Ereignissen durch eine Vielzahl von Zusammenhängen beeinflusst. Die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit verwischen. Die Parallelen und möglichen Synergien zwischen Technologien mit zivilem und militärischem Hintergrund gilt es besser auszuschöpfen. Die Notwendigkeit, beschränkte Ressourcen effektiver zu nutzen, führt bei den deutschen Ministerien für Inneres, für Verteidigung und für Bildung und Forschung zu neuen gemeinsamen Sichtweisen.

Die 2. Sicherheitsforschungskonferenz »Future Security« ist die internationale und interdisziplinäre Kommunikationsplattform für alle Verantwortlichen in Sachen Sicherheit – in der Wissenschaft, in Unternehmen, in der Politik und in öffentlichen Einrichtungen. Die Konferenz ist eine Standortbestimmung der wichtigsten Akteure und umreißt das Potenzial an innovativen Technologien und präventiver Sicherheitsforschung auf internationalem Niveau: Dazu gehören die strategische Vorlaufforschung, die Erkennung und Bewertung von Gefahren, Abwehr- und Schutzmechanismen bis hin zum Maßnahmen-Management bei Katastrophen.

Hochkarätige nationale und internationale Referenten führender Organisationen und Gremien diskutieren zukunftsweisende Perspektiven für mehr Sicherheit und präventive Gefahrenabwehr. Bei einem riesigen Bedarf nach mehr Sicherheit stellen Produkte und Dienstleistungen zudem einen Wachstumsmarkt dar. Sicherheitsforschung ist deshalb nicht nur eine politische Notwendigkeit, sondern auch ein zunehmend wichtiges Geschäftsfeld für Forschung und Industrie.

Die Konferenz ist in vier Themenblöcke gegliedert:

1. Strategische Vorsorge – »Vor die Lage kommen«

Experten aus Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und den USA geben einen Überblick über Sicherheitsforschungsprogramme, sowie strategische Ansätze ihrer Länder. Nur mit geeigneten politischen Weichenstellungen und mit gezielter Forschung hat man eine Chance, Bedrohungen und Gefahren einen Schritt voraus zu sein.

2. »Erkennung und Bewertung von Gefahren«

Vertreter vom Bundeskriminalamt, der größten deutschen Versi-cherung, der Bundeswehr oder der Europäischen Feuerwehr-Akademie sprechen u. a. über Technologien zur Detektion, Bewertung von Gefahren und Risiken sowie Chancen der rechtzeitigen Erfassung terroristischer Aktivitäten. Die Grundlage

bildet ein engmaschiges Informationsnetz aller Beteiligten.

3. »Abwehr und Schutz«

Experten zeigen Lösungen und Technologien zum Schutz kritischer Infrastrukturen auf. Welche Mechanismen können in der Zukunft helfen, Bedrohungen und Gefahren im Vorfeld abzuwehren oder ihre beabsichtigte schädliche Wirkung weitestgehend abzumildern? Welche Infrastrukturen bedürfen des besonderen Augenmerks?

4. »Security Management«

Wenn der Katastrophenfall eingetreten ist, müssen das Krisenmanagement und die Maßnahmen zur Rettung, Bergung und zum Wiederaufbau schnellstmöglich anlaufen. Zu diesem Zeitpunkt spielt es nur noch eine untergeordnete Rolle wodurch die Katastrophe ausgelöst wurde. Weil viele Technologien - insbesondere solche für das Management und die Bewältigung von Naturkatastrophen und Großschadensereignissen - identisch sind mit denen für die Krisenbewältigung nach terroristischen Übergriffen, verspricht erfolgreiche Forschung hier einen besonders breiten Nutzen.

Die Future Security ist eine Veranstaltung des Fraunhofer-Verbunds für Verteidigungs- und Sicherheitsforschung VVS. In diesem Verbund sind 6 Institute der Fraunhofer-Gesellschaft vereint, die sich in unterschiedlichen Themenstellungen mit Aufgaben der verbesserten Sicherheit beschäftigen. Insgesamt 1450 Wissenschaftler und Ingenieure arbeiten z. B. an der Erforschung neuer Sensoren, baulichem Schutz, Nutzung von Informationstechnologien, neuen Materialien, Analyse von Gefahr- und Sprengstoffen oder Aufklärungssystemen.

Die Future Security fand erstmals im Sommer 2006 statt und wurde ein großer Erfolg. In diesem Jahr kooperiert der Fraunhofer-Verbund für Verteidigungs- und Sicherheitsforschung mit der Karlsruher Messegesellschaft, die zeitgleich und auf demselben Gelände die Messe SAFEKON: Fachmesse für Zutrittskontrolle, Gebäudesicherung und Informationsschutz veranstaltet. Für Teilnehmer der Future Security ist der Eintritt zu dieser Veranstaltung frei.

Sibylle Wirth | Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.iitb.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: Messegesellschaft Sicherheitsforschung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin
24.02.2017 | TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF)

nachricht Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie
24.02.2017 | Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie