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Erdwärme ohne Erdbeben?

23.03.2007
Aachen für eine Woche im Zentrum der deutschen Geophysik

Zur 67. Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft (DGG) treffen sich vom 26. bis zum 29. März 2007 bis zu 500 Teilnehmer aus dem In- und Ausland an der RWTH Aachen. Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung sind Hydrogeophysik, Geothermische Energie, Hochleistungsrechnen in den Geowissenschaften, Dynamik von Sedimentbecken sowie wissenschaftliche Tiefbohrungen.

Zum zweiten Mal nach 1983 findet die Jahrestagung in der 85-jährigen Geschichte der DGG an der RWTH Aachen statt. "Wir sind sehr glücklich, dass es uns gelungen ist, ein hochkarätiges Tagungsprogramm zusammen zu stellen und renommierte Experten aus Deutschland, Europa und Übersee für Übersichtsvorträge zu aktuellen Themen zu gewinnen. Für ein kleines Institut der Geophysik wie in Aachen war dabei die Zusammenarbeit mit Instituten anderer Fachrichtungen an der Hochschule sowie die Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) von großer Bedeutung", berichtet Universitätsprofessor Dr. Christoph Clauser vom Lehr- und Forschungsgebiet Angewandte Geophysik der RWTH Aa-chen und Leiter des lokalen Organisationskomitees.

Die Kongressteilnehmer erwartet neben mehr als 350 Vorträgen und Posterpräsentationen zu aktuellen Forschungsergebnissen in diesem Jahr erstmalig auch ein so genanntes Job-Center zur unverbindlichen Anbahnung von Kontakten zwischen Studierenden und Industrie. "Damit tragen wir einerseits der in den vergangenen Jahren deutlich erhöhten Nachfrage nach Geophysikabsolventinnen und -absolventen Rechnung. Andererseits bietet das Job-Center an der RWTH Aachen darüber hinaus den beteiligten Firmen RWE-Dea AG, E.ON AG, Baker Hughes INTEQ und Antares Datensysteme GmbH die Möglichkeit zur Rekrutierung aus dem gesamten Spektrum einer der großen europäischen technischen Hochschulen", so Clauser.

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»Geophysik »RWTH

Am Montag, 26. März 2007, laden die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft und die RWTH Aachen um 11.00 Uhr im Hörsaal Fo7 des Kármán-Auditoriums zu einer Pressekonferenz zum Thema "Erdwärme ohne Erdbeben?" ein. Es werden Experten zu den Risiken möglicher Erdbeben im Zusammenhang mit dem Anlegen tiefer Wärmetauschersysteme im geologischen Untergrund Stellung nehmen, wie sie vor kurzem bei einem Projekt in Basel in der Schweiz auftraten. Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung

- Dr. Markus Häring, Geothermal Explorers Ltd., Pratteln/Schweiz;
- Priv. Doz. Dr. Klaus-Günter Hinzen, Erdbebenwarte Bensberg der Universität zu Köln;

- Dr. Reinhard Jung, Leibniz-Institut für Geowissenschaftliche Gemeinschaftsaufgaben, Hannover.

Im Anschluss an die Pressekonferenz erfolgt die Überreichung der Urkunden der ersten beiden RWE Dea-Stipendien für den gemeinsamen zweijährigen Masterstudiengang "Applied Geophysics" (http://www.idealeague.org/geophysics) der IDEA League-Universitäten (http://www.idealeague.org) TU Delft, ETH Zürich und RWTH Aachen.

Beim traditionellen öffentlichen Abendvortrag im Rahmen der DGG-Tagung berichtet Prof. Dr. Peter Höppe, Leiter der GeoRisikoForschung der Münchener Rückversicherungsgesellschaft AG, über "Globale und lokale Georisiken".

Der Vortrag findet am Mittwoch, 28. März 2007, um 20.00 im Hörsaal Fo5 des Kármán-Auditoriums der RWTH statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Fragen beantworten Ihnen gerne:
Univ.-Prof. Dr. Christoph Clauser, RWTH Aachen - Leiter des lokalen Organisationskomitees,

E-Mail: c.clauser@geophysik.rwth-aachen.de, Telefon: 0241/809 48 25.

Dr. Alexander Rudloff, GeoForschungsZentrum Potsdam - DGG-Komitee "Öffentlichkeitsarbeit",

E-Mail: rudloff@gfz-potsdam.de, Telefon: 0331/740 39 30 oder 0162/107 11 57.

Dr. Alexander Rudloff | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgg-online.de/
http://www.dgg2007.rwth-aachen.de/deutsch/index.php

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