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Seminar Rückenprävention und Qualitätsentwicklung in der Pflege

05.02.2007
Den Rücken der Pflegenden frei halten

Deutschlands Patienten werden immer schwerer und unbeweglicher. Das Problem darf jedoch nicht auf dem Rücken der Pflegenden ausgetragen werden. Bereits heute hat das Pflegepersonal ein hohes Risiko, sich eine beruflich bedingte Rückenerkrankung zuzuziehen.

Lösungsansätze zeigt das Seminar "Ein systematischer Ansatz zur Rückenprävention und Qualitätsentwicklung in der Pflege", das die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) am 26. und 27. April 2007 im Klinikum Dortmund veranstaltet.

Die Anforderungen des Arbeitsschutzes, der Therapieziele und der Versorgung von Patienten können zu Zielkonflikten führen. Ergonomische Ansätze können dieses Dilemma überwinden. Doch übergeordnete verbindliche Empfehlungen, mit denen die Institutionen des Gesundheitswesens die entsprechenden gesetzlichen Anforderungen an Rückenprävention und Qualitätssicherung im Bereich Patientenhandling erfüllen können, stehen noch aus.

Das Pilotseminar sucht nach Möglichkeiten, ergonomische Bewegungsstandards zu entwickeln und im Pflegealltag zu verankern. Angesprochen sind Führungskräfte und interessierte Mitarbeiter aus allen Bereichen der Pflege, Physiotherapeuten, Betriebs- und Personalräte, Qualitätsbeauftragte, Lehrkräfte, Personalentwickler und Betriebsärzte sowie Arbeitsschutzfachkräfte.

Für die Teilnahme am Pilotseminar ist eine Anmeldung erforderlich. Für Getränke, Imbiss während der Veranstaltung und für den Tagungsband wird ein Unkostenbeitrag von 15 Euro erhoben. Das gesamte Programm befindet sich auf der BAuA-Homepage www.baua.de in der Rubrik "Aktuelles und Termine".

Weitere Informationen und Anmeldung telefonisch unter 0231/90712325 oder per E-Mail grulke.horst@baua.bund.de.

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.baua.de
http://www.baua.de/nn_5836/de/Aktuelles-und-Termine/Veranstaltungen/2007/04.26-Rueckenpraevention.html__nnn=true

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