Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Web 2.0 - Neues Businessmodell

05.02.2007
Der Begriff "Web 2.0" hat sich im Laufe der letzten beiden Jahre etabliert.

Google findet dazu inzwischen 557 Millionen Treffer. Doch immer noch herrscht Uneinigkeit über die Bedeutung des Schlagwortes. Umstritten und kritisiert, als neue "Dot-Com-Blase" abgetan, jedoch genauso oft als Modernisierung des Internets und als Transformation der Businesswelt gelobt - was ist Web 2.0? Das Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV stellt das Konzept der neuen Web-Generation in einem Kongress am 18. und 19. April 2007 vor.

Seit 2004 wird Web 2.0 als Oberbegriff für eine Reihe neuer interaktiver Techniken und Dienste des Internets verwendet. Anders als eine neue Software-Version beschreibt Web 2.0 keine physische Erneuerung des World Wide Web, sondern das neuartige Nutzerverhalten und die neue Wahrnehmung des Internets und seiner Anwendungen. Im Vordergrund steht das Prinzip des "Mitwirkens". Der passive Medienkonsument wird im Zuge dieser Entwicklung durch das Bereitstellen von Inhalten selbst zum Medienproduzenten. Weblogs, Wikis oder Video-Sharing-Portale - das Web wird verstärkt als Plattform genutzt und die Trennung zwischen lokaler und zentraler Datenspeicherung schwindet zunehmend.

Aber durchlebt das Web tatsächlich einen qualitativen Wandel mit tiefgreifenden Konsequenzen? Viele Kritiker halten das Schlagwort "Web 2.0" für einen inhaltslosen Marketing-Modebegriff. Andererseits sehen viele Unternehmer in dieser Entwicklung eine Chance für neue Geschäftsmodelle und steigen in die Welt der globalen Vernetzung ein.

Im Rahmen des zweitägigen Kongresses "Web 2.0 - Neues Businessmodell" erläutern 16 Referenten, wie Web 2.0 charakterisiert werden kann, zeigen wie sich verschiedene Web-Anwendungen in den letzen Jahren entwickelt haben und diskutieren Chancen und Risiken dieser Entwicklungen. Beispielsweise referiert Jörg Rensmann von der infoMantis GmbH in seinem Vortrag "Web 2.0 in Unternehmen" über den sinnvollen Einsatz von Web 2.0 Technologien und Anwendungen im B2B Segment. Sebastian Küpers von der Pixelpark AG verdeutlicht in seinem Vortrag "Semantik in Zeiten von Web 2.0" die Bedeutung des Einsatzes von semantischen Technologien für die Web 2.0-Applikationen. Dr. Alexander Schwinn von der eBay GmbH stellt in seinem Vortrag anhand einiger Konzepte, die bereits seit Jahren im Einsatz sind, und anhand zahlreicher neuer Entwicklungen, denen eBay noch gerecht werden muss, das Ebay-Entwicklerprogramm als Innovationsmotor für Web 2.0-Applikationen vor.

Alle renommierten Experten diskutieren kritisch die aktuellen Entwicklungen der Web 2.0 Anwendungen und Technologien und geben durch ihre Vorträge einen Ausblick auf die Zukunft des World Wide Web.

Das detaillierte Programm mit allen Referenten und ihren Vorträgen sowie ein Anmeldeformular finden Sie im Internet unter http://www.zgdv.de.

Die Teilnahmegebühr beträgt 930 Euro. Für Mitarbeiter von Hochschulen und Behörden gilt eine reduzierte Gebühr von 640 Euro. Buchungen bis 16. März 2007 erhalten 10 Prozent Nachlass. Für Journalisten ist eine Teilnahme an der Veranstaltung kostenlos, eine Anmeldung ist aber erwünscht.

Web 2.0 - Neues Businessmodell
Termin: 18. und 19. April 2007
Ort: Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V., Rundeturmstraße 10, 64283 Darmstadt
Kontakt:
Hugo Kopanitsak
Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V.
Rundeturmstraße 10
64283 Darmstadt
Telefon : 0 61 51/1 55-1 60
Fax: 0 61 51/1 55-4 40
E-Mail: awf@zgdv.de
Kurzprofil INI-GraphicsNet:
Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt sowie weiteren acht Institutionen in sechs Ländern: dem Centre for Advanced Media Technology (CAMTech), dem Centre for Graphics and Media Technology (CGMT), beide in Singapur, dem Centro de Computação Gráfica (CCG) in Guimarães und Coimbra (Portugal), The IMEDIA Academy und IMEDIA, Inc. in Providence, Rhode Island (USA), den Omaha Graphics and Media Laboratories (OGM Labs) in Nebraska (USA), dem Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech) in San Sebastian (Spanien), dem Institute for Graphic Interfaces (IGI) in Seoul (Süd-Korea) und dem Center for Advanced Computer Graphics Technologies (GraphiTech) in Trento (Italien).

Diese Institutionen bilden das weltweit größte und leistungsfähigste Forschungs-Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung. Ihre Kernkompetenz ist die Visualisierung und interaktive Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen. Sie erforschen und entwickeln neue Interaktions- und Dialogformen für digitale Medien und realisieren innovative Systeme zur Kommunikation und graphisch-interaktiven Kooperation über Rechnernetzwerke. Innerhalb des Forschungsverbundes sind an den zehn Standorten über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 500 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Der Etat betrug 2005 über 38 Millionen Euro.

Bernad Lukacin | idw
Weitere Informationen:
http://www.zgdv.de

Weitere Berichte zu: Graphische Datenverarbeitung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung
27.06.2017 | Universität Heidelberg

nachricht Future Security Conference 2017 in Nürnberg - Call for Papers bis 31. Juli
26.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Future Security Conference 2017 in Nürnberg - Call for Papers bis 31. Juli

26.06.2017 | Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Latest News

Study shines light on brain cells that coordinate movement

26.06.2017 | Life Sciences

Smooth propagation of spin waves using gold

26.06.2017 | Physics and Astronomy

Switchable DNA mini-machines store information

26.06.2017 | Information Technology