Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Woche der Umwelt": Leistungsschau sucht Leistungsträger

28.11.2006
Dass sich Ökologie und Ökonomie nicht gegenseitig ausschließen - das zeigt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit Ihrer Projektförderung seit ihrer Gründung Anfang der 90er Jahre.

Zur Verleihung ihres Deutschen Umweltpreises 2006 in Dresden betonte Bundespräsident Horst Köhler, dass "Nachhaltigkeit auch Gewinn bedeutet".

Wie sehr diese Worte zutreffen - das können rund 150 Aussteller am 5. und 6. Juni 2007 bei der dritten "Woche der Umwelt" im Park des Schlosses Bellevue unter Beweis stellen. In Kooperation mit der DBU führt das Staatsoberhaupt die Tradition seines Amtsvorgängers Johannes Rau weiter.

Am 22. Dezember endet die Bewerbungsfrist: Bis dahin können sich Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen, Organisationen, aber auch Studenten für eine Teilnahme bei der Leistungsschau deutscher Umwelttechnik und -forschung unter www.wochederumwelt.de bewerben.

... mehr zu:
»Umweltkommunikation

Wer Spitzenleistungen im Umwelt- und Naturschutz präsentieren darf - das entscheidet nach Bewerbungsschluss eine hochkarätig besetzte, unabhängige Jury. Denn die Plätze sind rar: Nur rund 150 Aussteller bekommen die Möglichkeit, ihre innovativen Entwicklungen, Produkte oder Dienstleistungen im Park von Schloss Bellevue vorzustellen. Die Präsentationen sollen einen Überblick über die Breite und Vielfalt von Spitzenleistungen im Umweltschutz geben und verdeutlichen, "dass es sich dabei um ein wichtiges Zukunftsthema handelt, das für Deutschland von großer Bedeutung ist", sagt DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. Erwartet werden wieder rund 10.000 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Wer als Besucher an der Woche der Umwelt teilnehmen möchte, kann sich ab sofort unter www.wochederumwelt.de anmelden.

"Innovative Umwelttechnik, Klimaschutz, Energie und Mobilität, Naturschutz, Gewässer- und Bodenschutz, Umweltkommunikation und Umweltbildung, aber auch Internationale Umweltkooperationen werden inhaltliche Schwerpunkte der dritten 'Woche der Umwelt' sein", betont Brickwedde. Wichtig ist, dass die Aussteller die Projekte und deren Entwicklung, nicht die Präsentation des Unternehmens oder der Einrichtung in den Vordergrund rücken.

Das Bewerbungsverfahren ist vergleichsweise einfach: Wen eine Teilnahme bei der "Woche der Umwelt" interessiert, der findet auf der Homepage www.wochederumwelt.de unter dem Menüpunkt "Aussteller werden" den Anmeldebogen. Interessierte sollten dann ihre Bewerbung zum Zentrum für Umweltkommunikation der DBU schicken. Immer gemessen an der wirtschaftlichen Stärke des Bewerbers wird die Jury bis Februar entscheiden, wer zu den 150 Ausstellern gehören wird. Innovation, Modellhaftigkeit und Umweltentlastung werden neben einem technischen und wirtschaftlichen Umsetzungspotenzial die wichtigsten Prüfkriterien darstellen. Damit wieder eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit erreicht wird, soll die Präsentation der Vorhaben gut verständlich aufbereitet sein. Deshalb wird ein besonderes Augenmerk der Jury darauf liegen, dass Aussteller anschauliche und attraktive Exponate verwenden.

Um den Messestand müssen sich die Bewerber nicht kümmern: Die DBU baut eine einheitliche Zeltstadt im Schlosspark auf. Zur Ausstellung wird das Zentrum für Umweltkommunikation der DBU zudem ein "Innovationsverzeichnis" in Form eines kompakten Ausstellerkataloges erstellen.

Franz-Georg Elpers | idw
Weitere Informationen:
http://www.dbu.de/533bild16346_106_26072.html

Weitere Berichte zu: Umweltkommunikation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte
23.11.2017 | Universität Witten/Herdecke

nachricht IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen
22.11.2017 | Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Reibungswärme treibt hydrothermale Aktivität auf Enceladus an

Computersimulation zeigt, wie der Eismond Wasser in einem porösen Gesteinskern aufheizt

Wärme aus der Reibung von Gestein, ausgelöst durch starke Gezeitenkräfte, könnte der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein....

Im Focus: Frictional Heat Powers Hydrothermal Activity on Enceladus

Computer simulation shows how the icy moon heats water in a porous rock core

Heat from the friction of rocks caused by tidal forces could be the “engine” for the hydrothermal activity on Saturn's moon Enceladus. This presupposes that...

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungen

IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen

22.11.2017 | Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Seminar „Leichtbau im Automobil- und Maschinenbau“ im Haus der Technik Berlin am 16. - 17. Januar 2018

23.11.2017 | Seminare Workshops

Biohausbau-Unternehmen Baufritz erhält von „ Capital“ die Auszeichnung „Beste Ausbilder Deutschlands“

23.11.2017 | Unternehmensmeldung