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Anthropogene Spurenstoffe im Wasser

23.11.2006
Tagung der TU Berlin zu Pharmaka und endokrin wirksamen Substanzen am 29. und 30. November 2006

Stoffe anthropogenen Ursprungs wurden in den letzten Jahren an verschiedenen Stellen des Wasserkreislaufs gefunden. Eine Gruppe dieser Spurenstoffe sind Pharmaka und hormonell wirksame Stoffe, die in die natürlichen Wasserressourcen im Wesentlichen über die Kläranlagen kommen. Eine Abschätzung des Gefährdungspotenzials sowie die gegebenenfalls möglichen Maßnahmen der Minimierung wurden bisher nur in Ansätzen und nicht interdisziplinär diskutiert.

Mit diesem Thema beschäftigt sich die Tagung "Anthropogene Spurenstoffe im Wasser", die das Fachgebiet Umweltverfahrenstechnik des Instituts für Technischen Umweltschutz der TU Berlin am 29. und 30. November 2006 zusammen mit den Mitgliedern des gemeinsamen Arbeitsausschusses der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) und der Wasserchemischen Gesellschaft durchführt.

Beginn: am Mittwoch, dem 29. November 2006, 13.00 Uhr
Ort: Best Western Hotel Steglitz International, Albrechtstraße 2, 12165 Berlin,
Großer Saal
Anmeldung ist noch möglich.
Das Ziel dieser Tagung ist es, den aktuellen Kenntnisstand der verschiedenen Fachgebiete zusammenzufassen, eine Bewertung der Gefährdung durchzuführen und mögliche Maßnahmen zu diskutieren.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe "Anthropogene Spurenstoffe im Wasserkreislauf" im Hauptausschuss "Wissenschaftliche Grundlagen" der Wasserchemischen Gesellschaft haben im letzten Jahr ein Konzeptpapier erstellt. Diese Fachleute aus dem Bereich der Analytik, der Öko- und Humantoxikologie, der Mikrobiologie der Wasser- und Abwasserwirtschaft sowie der Gesetzgebung werden ihr Wissen präsentieren und ihre in den letzten Jahren gemeinsam erarbeiteten Thesen in Vorträgen zur Diskussion stellen.

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern: Carmen Gal und Liane Kapitzki vom Fachgebiet Umweltverfahrenstechnik der TU Berlin, Tel.: 030/314-25086, Fax: -25487, E-Mail: info@spurenstoffe.de

Ramona Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.spurenstoffe.de

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