Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Am Puls des leistungsfähigsten Magneten der Welt

20.11.2006
Am Freitag, 24. November, wird die Sächsische Forschungsministerin Dr. Eva-Maria Stange um 13.30 Uhr den leistungsfähigsten Magneten der Welt im Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) einweihen.

Viele Physiker weltweit haben großes Interesse an der Entdeckung neuer Materialeingenschaften dank hoher Magnetfelder. Träume von der Entwicklung neuer Technologien, etwa auf dem Gebiet der Hochtemperatur-Supraleitung, könnten dann wahr werden. In Dresden hat das Projekt für ein Hochfeld-Magnetlabor mit einem Antrag von fünf Dresdner Forschungseinrichtungen begonnen, der im Jahr 2002 vom Bundesforschungsministerium bewilligt wurde.

Alle Beteiligten im FZD waren sich schnell einig, dass die Erzeugung der europa- oder gar weltweit höchsten Magnetfelder für die Forschung in möglichst kurzer Zeit und im Rahmen des vorhandenen Budgets umgesetzt werden sollte. Dass dies gelungen ist, beweist der erste Puls mit dem neuen Prototyp. Das ehrgeizige Ziel von 100 Tesla (Tesla ist die Einheit für die Magnetfeldstärke) ist damit in greifbare Nähe gerückt. 100 Tesla entsprechen dem Zweieinhalbmillionenfachen des Magnetfeldes der Erde und markiert die Grenze des technologisch Machbaren für zerstörungsfreie Magnetfelder.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen zu einer hintergründigen Führung durch das Hochfeld-Magnetlabor incl. Spulen-Besichtigung. Anschließend wird die Forschungsministerin Dr. Stange den ersten Puls auf den fast eine Tonne schweren Magneten geben. Aufgrund des großen Gewichts kann der Magnet mit niedriger Energie bei Raumtemperatur gepulst werden, so dass hier ausnahmsweise Pressefotos möglich sind. Für das Pressegespräch im Anschluss sind folgende Themen vorgesehen:

... mehr zu:
»FZD »Magnetfeld
o Forschungspolitisches Statement der Ministerin Dr. Eva-Maria Stange
o Der neue Name des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf
o Neue Forschungsgebiete im FZD: Hochintensitäts-Laser
Zeitlicher Ablauf am 24. November 2006:
12.45 Uhr - 13.30 Uhr: Führung durch das Hochfeld-Magnetlabor (individuell oder in kleinen Gruppen), Besichtigung des Magneten, Fragen an die Wissenschaftler
13.30 Uhr - 13.45 Uhr: Einweihung des Magneten
13.45 Uhr - 14.30 Uhr: "geführtes" Pressegespräch
Ort: Forschungszentrum Dresden-Rossendorf, Hochfeldlabor (Gebäude 50)
Bautzner Landstr. 128, 01328 Dresden (OT Rossendorf)
Um Anmeldung per Email, Fax oder Telefon wird gebeten.
Pressekontakt:
Dr. Christine Bohnet (c.bohnet@fz-rossendorf.de)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Forschungszentrum Dresden-Rossendorf
Tel.: 0351 260 - 2450 oder 0160 969 288 56
Fax: 0351 260 - 2700

Dr. Christine Bohnet | idw
Weitere Informationen:
http://www.fzd.de

Weitere Berichte zu: FZD Magnetfeld

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg
23.02.2017 | Leibniz-Forschungsverbund "Healthy Ageing"

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

Luftfahrt der Zukunft

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

In Deutschland wächst die Zahl der Patienten mit Diabetes mellitus

23.02.2017 | Medizin Gesundheit

Viren unterstützen Fotosynthese bei Bakterien – Vorteil in der Evolution?

23.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Katalyse in der Maus

23.02.2017 | Biowissenschaften Chemie