Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nachhaltiger Schutz von Kleinwalen in Nord- und Ostsee - Heute beginnt UN-Tagung in Finnland

25.04.2006


Auf Einladung des finnischen Umweltministeriums beginnt heute in Tampere eine UN-Tagung zum Schutz der Kleinwale in der Nord- und Ostsee. Zu dieser 13. Tagung des Beratenden Auschusses (AC13) des UN-Abkommens zur Erhaltung der Kleinwale in Nord-und Ostsee (UNEP/ASCOBANS) werden Delegierte und Beobachter aus zehn Vertragsstaaten, einem Arealstaat sowie von zahlreichen regionalen Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen und wissenschaftlichen Einrichtungen erwartet. Sie endet am 27. April 2006.



Der Beratende Ausschuss tagt jährlich und berät die übrigen Organe des Abkommens zu Fragen der Erhaltung von Kleinwalen und zu anderen, für die Arbeit des Abkommens relevanten Themen. Auf der Tagesordnung stehen erneut die Themen Beifang und die Beifang-Reduzierung ganz oben. Der Ausschuss wird darüber hinaus die Umsetzung des Jastarnia-Plans, des von ASCOBANS erarbeiteten Aktionsplans speziell für die stark gefährdeten Schweinswale in der Ostsee, aufgreifen und die Erarbeitung eines Schutzplans für Schweinswale in der Nordsee auf den Weg bringen. Die Erweiterung des Anwendungsbereichs des Abkommens auf alle Walarten im Abkommensgebiet steht ebenfalls zur Diskussion. Der Ausschuss wird des Weiteren auch wissenschaftliche Fragen zu den zu schützenden Kleinwalen erörtern. Dazu gehören die groß angelegte Bestandsaufnahme von Kleinwalen ("SCANS II") und Informationen über Gesamtgröße und Verteilungsmuster der Populationen.

... mehr zu:
»UN-Tagung


Da AC13 die letzte Zusammenkunft dieses Gremiums vor der fünften Vertragsstaatenkonferenz des Abkommens (MoP5) ist, die vom 19. bis 22. September 2006 in Egomond aan Zee (Niederlande) stattfinden wird, werden sich die Delegierten auch mit der Vorbereitung dieser Konferenz befassen und eine Reihe von Resolutionsentwürfen bearbeiten. Zur Diskussion steht ein Arbeitsplan für das Abkommen, der die kommenden drei Jahre umfassen wird. Der Exekutivsekretär von ASCOBANS, Rüdiger Strempel, ist sich sicher: "AC13 wird die Grundlage für eine erfolgreiche Vertragsstaatenkonferenz dieses Jahr sein."

Hintergrund: UNEP/ASCOBANS entstand 1991 unter der Schirmherrschaft der Konvention über wandernde wildlebende Tierarten (UNEP/CMS oder Bonner Konvention). Abkommenszweck ist die Koordinierung und Implementierung von Schutzmaßnahmen für Delfine, Schweinswale und andere Zahnwale in der Nord- und Ostsee. Derzeit hat das Abkommen zehn Vertragsstaaten (Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Litauen, Niederlande, Polen, Schweden, Vereinigtes Königreich). Der Beitritt weiterer Staaten wird in diesem Jahr erwartet.

Weitere Informationen erteilt das UNEP/ASCOBANS-Sekretariat, Martin-Luther-King-Straße 8, 53175 Bonn, Tel.: 0228/8 15-2416, Fax: 0228/8 15-2440.

Michael Schroeren | BMU-Pressereferat
Weitere Informationen:
http://www.bmu.de/

Weitere Berichte zu: UN-Tagung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung
27.06.2017 | Fraunhofer IISB

nachricht Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle
27.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie