Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Visual Analytics - Der Informationsflut entgegen wirken

23.11.2005


Fraunhofer IGD eröffnet Visual Analytics Labor


auf dem 7. Computer Graphik Abend in Darmstadt


Das Problem kennen wir alle: Die Leistungsfähigkeit von Computern wächst stetig, und mit ihr die Menge an verfügbaren Informationen. Wie aber sollen wir genau diejenigen Informationen herausfiltern, die wirklich wichtig sind, um präzise und schnelle Entscheidungen treffen zu können? Und wie lässt sich der Weg dokumentieren, der zu unserer Entscheidung geführt hat, um im Zweifelsfall nachweisen zu können, dass sie gerechtfertigt war?

Eine Antwort auf dieses Problem bietet "Visual Analytics": Ihre Methoden unterstützen uns dabei, alle relevanten Daten schnell zu erfassen, indem sie die besondere Fähigkeit des menschlichen Gehirns nutzen, Regelmäßigkeiten zu erkennen. Sie präsentiert uns die vorhandenen Daten in einer Form, in der wir Muster leicht erkennen können. Durch die visuelle Darstellung der Daten macht "Visual Analytics" Zusammenhänge deutlich, die uns sonst verborgen blieben. Aufgrund dieser Darstellung können wir Hypothesen aufstellen, Aussagen treffen und Antworten auf unsere Fragen finden. Die Werkzeuge von Visual Analytics können uns dabei unterstützen, sinnvolle und nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen. Diese Form der Informationsvisualisierung und -analyse wird in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Das Fraunhofer IGD reagiert auf diese Entwicklung mit der


Eröffnung des Visual Analytics Labors

Termin: Donnerstag, 01. Dezember 2005
Zeit: 16:15 Uhr - 17:00 Uhr
Ort: Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung, Fraunhoferstraße 5, 64283 Darmstadt

Das Visual Analytics Labor, eine strategische Investition der Fraunhofer-Gesellschaft, besteht aus einem hochmodernen Computer-Cluster. Die 32 miteinander vernetzten Dual-Core-Workstations, jede ausgestattet mit einem besonders leistungsfähigen Graphikprozessor, sind für die Verarbeitung graphischer Daten optimal ausgerüstet.

Die Forschung und Entwicklung mit Hilfe des Visual Analytics Labors richtet sich vor allem an Entscheidungsträger und Analysten aus den Bereichen Bioinformatik und dem Finanzwesen. Zu den Anwendungsgebieten der Visual Analytics-Technologien gehören jedoch auch andere Bereiche wie beispielsweise Pharmazieforschung, Geowissenschaften, Meteorologie oder Katastrophenmanagement.

Computer Graphik Abend

Im Anschluss an die Eröffnung des Visual Analytics Labors lädt das INI-GraphicsNet zum Computer Graphik Abend ein. Das internationale Forschungsnetzwerk würdigt seit 1998 jährlich die herausragenden Leistungen seiner Forscherinnen und Forscher und verleiht dieses Jahr zum siebten Mal zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Autoren von hochkarätigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen dürfen sich über den Best Paper Award freuen. Mitarbeiter, deren besondere Ergebnisse zu einem erfolgreichen Patent bzw. einer Patentanmeldung auf dem Gebiet der Graphischen Datenverarbeitung geführt haben, werden mit dem Patent Award geehrt. Die in den Institutionen des Forschungsnetzwerks entstandenen Studien- und Diplomarbeiten spiegeln das breite Forschungsspektrum des INI-GraphicsNet wider und die besten werden mit dem Best Thesis Award ausgezeichnet. Frau Prof. Jivka Ovtcharova vom Institut für Rechneranwendung in Planung und Konstruktion der Universität Karlsruhe hält den diesjährigen Gastvortrag zum Thema "Mein Weg danach". Abgerundet wird die Verleihung der Awards durch eine Diskussionsrunde mit den Preisträgern, dem Gründer und heutigen Leiter des INI-GraphicsNet Professor José L. Encarnação und Dr. Jörn Kohlhammer, dem Leiter der Fraunhofer IGD-Abteilung "Animation und Bildkommunikation". Der runde Tisch bietet Gelegenheit, mit Professor Encarnação und den Preisträgern über die neuesten Errungenschaften des letzten Jahres und die erfolgreichen technologischen Synergien des INI-GraphicsNet auf dem Gebiet der Computergraphik zu diskutieren.

Neben Vertretern aus Wirtschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft werden auch ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des INI-GraphicsNet anwesend sein. Medienvertreter sind ebenfalls herzlich eingeladen, am 7. Computer Graphik Abend teilzunehmen.

Weitere Informationen zum Visual Analytics Labor erhalten Sie bei

Jörn Kohlhammer
Fraunhoferstrasse 5
64283 Darmstadt
Telefon: +49 (0) 6151/155-646
Fax: +49 (0) 6151/155-139
E-Mail: Joern.Kohlhammer@igd.fraunhofer.de

Auskunft über den 7. Computer Graphik Abend gibt

Bernad Lukacin
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
Telefon: +49 (0) 6151 / 155-146
Fax: +49 (0) 6151 / 155-446
E-Mail: Bernad.Lukacin@igd.fraunhofer.de

Bernad Lukacin | idw
Weitere Informationen:
http://www.igd.fraunhofer.de/igd-a3/index.html

Weitere Berichte zu: Analytic Graphische Datenverarbeitung INI-GraphicsNet

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin
24.02.2017 | TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF)

nachricht Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie
24.02.2017 | Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie