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Dialog über Nanopartikel

10.10.2005


Tagung über Chancen und Risiken der Nanotechnologie im Bundesumweltministerium in Bonn


Die Nanotechnologie ist eine Schluesseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Neuartige Materialien mit kleinsten Teilchen - ein Nanometer ist der millionste Teil eines Millimeters - haben voellig neue Eigenschaften und eroeffnen neue Anwendungsbereiche. Diese Materialien koennen Rohstoffe sparen und daher potenziell umweltfreundlich sein. Unklar ist jedoch, ob diese Kleinstpartikel, die bereits in Sonnencremes und Autolacken verwendet werden, ein Risiko darstellen. Um die Wirkungen so genannter "synthetischer Nanopartikel" auf Umwelt und Gesundheit zu diskutieren, veranstaltet das Bundesumweltministerium zusammen mit dem Umweltbundesamt (UBA) und der Bundesanstalt fuer Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) den "Dialog zur Bewertung von synthetischen Nanopartikeln in Arbeits- und Umweltbereichen".

An der Fachtagung am 11. und 12. Oktober im Bundesumweltministerium in Bonn werden 170 Vertreter aus Industrie, Wissenschaft, Verwaltung, Umwelt-, Verbraucher- und Sozialverbaenden teilnehmen. Ziel ist, einen offenen Dialog ueber die Auswirkungen synthetischer Nanopartikel auf Umwelt und Gesundheit zu fuehren sowie Forschung-, Handlungs- und Koordinierungsbedarf zu konkretisieren.


Die Veranstalter erhoffen sich als Ergebnis der Tagung eine gemeinsame Strategie fuer das weitere Vorgehen, um die Chancen der Technologie optimal zu nutzen. Dafuer muessen Aufgaben und Zustaendigkeiten fuer Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft geklaert sein. Fuer den Arbeitsschutz ist es beispielsweise vordringlich, zu erheben, wo Nanomaterialien hergestellt und verwendet werden, wie hoch die Belastungen sind und welche Schutzmaßnahmen getroffen werden.

Michael Schroeren | BMU
Weitere Informationen:
http://www.dialog-nanopartikel.de

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