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Weltfrauentag auch bei GlaxoSmithKline: Frauen im Fokus der Pharma-Forschung

07.03.2005


Am 08. März ist Weltfrauentag, und viele Frauen setzen sich für mehr Gleichberechtigung ein. Bei dem Arzneimittelhersteller GlaxoSmithKline wird Gleichberechtigung ebenfalls großgeschrieben: Denn dort spielt die Forschung an Krankheiten, die vorwiegend Frauen betreffen, eine große Rolle. "Wir bemühen uns, die Gesundheit der Frau auch in Zukunft entscheidend zu verbessern", so Professor Torsten Strohmeyer, Leiter Forschung und Medizin bei GlaxoSmithKline. In der "Forschungspipeline" bei GSK befinden sich zurzeit 148 Projekte - viele davon fokussieren auf frauentypische Krankheiten. Bei zwei dieser Projekte handelt es sich um vielversprechende Therapieansätze bei Brustkrebs und Osteoporose, und ein Projekt ist ein Impfstoff, der vor Gebärmutterhalskrebs schützen soll. Alle drei Projekte befinden sich in der letzten klinischen Phase (Phase III) vor der Zulassung.



Neue Therapie gegen Brustkrebs

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Das Mamma-Karzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Seit langem forschen GSK-Wissenschaftler an einem Molekül mit dem Kürzel "GW572016", das in der Brustkrebstherapie eingesetzt werden soll. Dieser Tyrosinkinase-Hemmer soll zwei antennenartige Rezeptoren auf der Brustkrebszelle blockieren und damit das weitere Wachsen eines Tumors verhindern und diesen möglicherweise sogar zum Schrumpfen bringen. Zurzeit laufen mehrere Studien mit GW572016, für die noch Patientinnen mit fortgeschrittenem oder metastasierendem Brustkrebs gesucht werden. Wenn diese Studien die Wirksamkeit und Sicherheit bestätigen, darf die Substanz zugelassen werden. GSK-Forscher rechnen mit einer Zulassung im Jahr 2007.

Die erste Impfung gegen Krebs

Auch die weltweit zweithäufigste Krebsart bei Frauen steht im Fokus der Arzneimittelforschung bei GSK: In Deutschland erkranken jährlich 6.000-7.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. GSK-Forscher arbeiten im Moment unter Hochdruck an der Entwicklung eines Impfstoffes, der vor einer Infektion mit Viren schützen kann, die Gebärmutterhalskrebs auslösen. Drei von vier Frauen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit Humanen Papillomaviren (HPV). Es gibt über hundert verschiedene Typen von diesen Viren, die meisten sind harmlos. Die Hochrisiko-Typen können bei lang anhaltender Infektion nach einigen Jahren Gebärmutterhalskrebs verursachen; in den meisten Fällen die Typen HPV 16 und 18. Mit einem Impfstoff, der vor einer Infektion mit HPV 16 und 18 schützt, würde man zum ersten Mal Krebs mit einem Impfstoff verhindern können - ein echter Meilenstein in der Medizin. Und die Ergebnisse der ersten Studien sind viel versprechend: "100% der geimpften Frauen waren vor einer anhaltenden Infektion mit den beiden Hochrisikotypen HPV 16 und 18 geschützt", erklärt Professor Torsten Strohmeyer. Wenn die folgenden Studien diese positiven Ergebnisse bestätigen, können sich Mädchen und Frauen vielleicht schon im Jahr 2007 mit dieser Impfung vor Gebärmutterhalskrebs schützen.

Die Monatstablette gegen Knochenschwund

Nach dem 30. Lebensjahr nimmt bei allen Frauen die Knochendichte ab. Der Knochenschwund (postmenopausale Osteoporose) schreitet jahrelang unbemerkt voran. Mit Beginn der Wechseljahre beschleunigt sich oftmals der Prozess; nicht selten kommt es zu Rückenschmerzen, "Witwenbuckel" und Knochenbrüchen. In Deutschland gibt es über sechs Millionen Betroffene - meistens Frauen. Die Hoffmann-La Roche AG und GSK haben zusammen ein Medikament entwickelt, das diesen ungünstigen Krankheitsverlauf stoppen soll. Es handelt sich um ein Bisphosphonat, das den Knochenabbau hemmt. Das Besondere an diesem Bisphosphonat ist, dass die betroffenen Frauen diese Tablette nur einmal im Monat einnehmen müssen. Diese Tablette ist möglicherweise schon ab Herbst dieses Jahres erhältlich.

Bei GSK sind Frauen nicht nur mit 56 Prozent aller Mitarbeiter für diesen Industriezweig sehr stark vertreten - sie schaffen es auch ganz nach oben. Drei hoch qualifizierte Damen sitzen bei GSK Deutschland sogar in der Chefetage. Und leisten damit einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg der Firma.

Unternehmensinformation

GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden forschungsorientierten Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen - engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.

Ansprechpartner für Journalisten:

Sonja Luz
PR Manager
Telefon: 089/360 44- 8256
Fax: 089/360 44-8066
E-mail: Sonja.Luz@gsk.com

Florian Martius
Leiter Unternehmenskommunikation
Telefon: 089/360 44-8329
Fax: 089/360 44-8066
E-mail: Florian.Martius@gsk.com

Sonja Luz | idw
Weitere Informationen:
http://www.glaxosmithkline.de

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