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"Jung und gesund?" - 5. BKK-Innovationspreis Gesundheit für den akademischen Nachwuchs ausgeschrieben

30.11.2004


Ziel des BKK-Innovationspreises ist es, die Entwicklung neuer Denkweisen und Handlungsmuster sowie Produkte zur Verbesserung der Versorgungsqualität im Gesundheitswesen zu unterstützen und die Verbindung von Theorie und Praxis zu fördern. Der BKK-Innovationspreis Gesundheit ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Davon werden der erste Preis mit 3.000 Euro, der zweite Preis mit 1.500 Euro und der dritte Preis mit 500 Euro honoriert. Initiator ist der BKK Landesverband Hessen.


Der Wettbewerb richtet sich an immatrikulierte Studierende sowie Absolventen der Universitäten und Fachhochschulen.


„Jung und Gesund?“ ist das Motto des BKK Innovationspreises Gesundheit im Jahr2005.


Babies, Kinder, Jugendliche. Sie alle haben es heute gut. Dank Früherkennung, Vorsorgeuntersuchungen, Präventionsangeboten und individueller Fördermaßnahmen haben sie alle Chancen, 100 Jahre und älter zu werden. Oder? In den letzten Jahrzehnten hat sich die Gesundheit von Kindern grundsätzlich positiv entwickelt. Bestes Beispiel dafür ist der deutliche Rückgang der Kindersterblichkeit. Akute Erkrankungen wie etwa Infektionskrankheiten treten zunehmend in den Hintergrund oder sind inzwischen gut therapierbar. Aber sind unsere Kinder und Jugendlichen wirklich gesünder als noch vor 30 Jahren? Hat sich nicht vielmehr ein Wechsel des Krankheitsspektrums hin zu somatischen,psychischen Störungen oder chronischen Erkrankungen vollzogen?

Themenschwerpunkt 2005: Jung und gesund?

Insbesondere Veränderungen des Lebensstils, des Medienkonsums, der Ernährung und der Umwelt haben zu einer Zunahme von Adipositas, Asthma, Allergien und Diabetes mellitus geführt. Bewegungsmangel und motorische Fehlentwicklungen verursachen verstärkt Unfälle und Verletzungen. Schadstoffbelastungen schädigen die Gesundheit unserer Kinder in besonderem Maße. Erhebliche Sorge bereitet die Zunahme von Entwicklungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten. Zudem muss festgestellt werden, dass die Rate bei Krebs im Kindesalter in den letzten Jahren nicht gesenkt werden konnte. Gesundheitliche Störungen und gesundheitsschädigende Verhaltensweisen im Kindes- und Jugendalter beeinträchtigen nicht nur die Entwicklung, sondern stellen zugleich Risiken für das Erwachsenenalter dar. Kinder haben aufgrund ihres Entwicklungsstandes und ihrer potenziell langen Lebensdauer viel stärker an den Spätfolgen von Erkrankungen und möglichen Nebenwirkungen von Therapien zu leiden. Das hat nicht nur weitreichende Auswirkungen für das Individuum, sondern führt letztlich auch zu wirtschaftlichen Folgeschäden für die sozialen Sicherungssysteme.

Auf der Suche nach Ideen und Innovationen wenden sich die Betriebskrankenkassen an den akademischen Nachwuchs.

Wir sind gespannt auf die Ausarbeitungen, die sich thematisch mit wirkungsvollen Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage und des Gesundheitsverhaltens von Kindern und Jugendlichen beschäftigen, · Ursachen gesellschaftsspezifischer Gesundheitsprobleme auseinandersetzen, ·erfolgversprechenden Behandlungskonzepten chronisch kranker Kinder und Jugendlicher befassen.

Teilnahmebedingungen

Teilnehmen können alle immatrikulierten Studenten und Absolventen der Universitäten und Fachhochschulen mit ihren Abschlussarbeiten, mit Projekten oder Konzeptionen zum Schwerpunktthema. Die Arbeiten müssen abgeschlossen sowie weder bereits prämiert noch bei Ausschreibungen anderer Preise eingereicht worden sein.
Der Einsendung muss ein Bewerbungsbogen beigefügt sein. Dieser kann unter dem nachstehenden Link oder beim BKK Landesverband Hessen, Tel.: 069 / 9 63 79-130, angefordert werden.

Einsendeschluss ist der 31.10.2005 (Datum des Poststempels). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Weitere Informationen sind erhältlich beim:
BKK Landesverband Hessen, Michael Pufahl, Stresemannallee 20 60591, Frankfurt am Main, Tel.: 069 / 9 63 79-130 Fax: 069 / 9 63 79-200 E-Mail: Michael.Pufahl@bkk-hessen.de


Jury und Schirmherrschaft

Schirmherrschaft: Silke Lautenschläger, Hessische Sozialministerin

Mitglieder der Jury:

JürgenThiesen, Vorstandsvorsitzender BKK Landesverband Hessen
Georg Zangl,Vorstand Hoechst BKK
Prof. Dr. Michael Albani, Direktor der Klinik für Kinder und Jugendliche, Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken,Wiesbaden
Prof.Dr. Andreas Klocke, Professor für Soziologie an der Fachhochschule Frankfurt, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit
Prof. Dr. Fritz Poustka, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, J.W. Goethe Universität Frankfurt

Die BKK ist die älteste und drittgrößte Kassenart der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland. Bundesweit sind über 14 Millionen Menschen bei einer BKK versichert. Der BKK Landesverband Hessen ist die Dachorganisation der Betriebskrankenkassen in Hessen. Er vertritt die Interessen von derzeit 24 Mitgliedskassen, die ihren Sitz im Bundesland haben. Die hessischen Betriebskrankenkassen versichern rund 1,7 Millionen Menschen.

Regina Spellerberg | BKK
Weitere Informationen:
http://www.bkk-hessen.de

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