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Mikrotechnik-Gründungswettbewerb „all micro“

30.08.2004


Mit „Kleinigkeiten“ zum Erfolg


Die Mikrotechnik-Branche boomt – und das trotz Konjunkturflaute. Wer ein Unternehmen gründen will, scheitert aber leider oft an den Anfangsschwierigkeiten. Diese sind gerade bei der Unternehmensgründung in dieser Branche vielfältig. Beispielsweise sind die Gerätschaften sehr teuer, die für die Herstellung der Kleinteile notwendig sind. Reinräume gehören oftmals zum Pflichtprogramm. Wer kann sich das in der Gründungsphase leisten? Die gute Geschäftsidee allein reicht für den Erfolg nicht unbedingt aus.

Gründen leicht gemacht: start2grow


In Dortmund hat man erkannt, wo die Gründungsprobleme in der Mikrotechnik-Branche liegen – und hat sich einiges einfallen lassen, um den klugen Köpfen hinter den Ideen den Weg für den Markteintritt zu erleichtern. Dabei spielt das dortmund-project, ein in Deutschland einzigartiger Zusammenschluss aus Stadt, Wirtschaft und Wissenschaft, mit seinen verschiedenen Initiativen eine entscheidende Rolle. Um die Zukunftsbranchen IT, Mikrosystemtechnik (MST) und e-Logistik zu fördern und den Gründern das Gründen zu erleichtern, wurde unter dem Dach des dortmund-project die Initiative start2grow ins Leben gerufen – unter anderem mit einem Wettbewerb, der sich speziell an angehende Gründer der Mikrotechnik-Branche in ganz Deutschland richtet.

Mikrotechnik-Gründungswettbewerb – „all micro.“

Die Vorteile des speziellen Mikrotechnik-Gründungswettbewerbs liegen auf der Hand: Schon während des Wettbewerbs profitieren die Teilnehmer von dem über 500 Experten umfassenden start2grow-Netzwerk. Mentoren unterstützen die Gründungsteams intensiv bei der Erstellung eines Businessplans, vermitteln grundlegendes Gründungs-Know-how und sind somit die ersten Ansprechpartner für die Teilnehmer. Experten stehen für Spezialfragen zur Verfügung, zum Beispiel, wenn es um Marketing oder Patentrecht geht. Schritt für Schritt wird der umfassende Businessplan erstellt, der dann von unabhängigen Gutachtern geprüft wird. Den Gewinnern des Wettbewerbs winken attraktive Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 230 000 Euro. Damit gehören die start2grow-Preisgelder zu den höchsten in Deutschland.

Gründen in der Westfalenmetropole

Wer sich als MST-Unternehmen in Dortmund ansiedeln will, kann von der MST.factory dortmund profitieren. Dort können Gründer bei den Anfangsanschaffungen eine Menge Geld sparen, das in die Produkt- und Verfahrensentwicklung investiert werden kann: Mit günstigen Mieten für Labors, bereits ausgestatteten Reinräumen, Gerätschaften und umfassenden Beratungs- und Serviceleistungen aus dem start2grow-Netzwerk wird die Gründung erleichtert.

Informationen zum Wettbewerb

Angehende Firmengründer, bei deren Geschäftsidee Technik im Miniaturformat eine wesentliche Rolle spielt, können sich jederzeit mit einem Businessplan für den Mikrotechnik-Gründungswettbewerb „all micro.“ von start2grow bewerben. Die Teilnahmebedingungen können unter www.start2grow abgerufen werden. Telefonische Information gibt es beim start2grow-Team unter der Hotline 01804–782 782 (0,24 € pro Anruf).

Über start2grow

start2grow ist eine Initiative des dortmund-project. Die start2grow-Gründungswettbewerbe sind überregional ausgerichtet. Teilnehmen kann jeder, der eine Idee für ein innovatives Produkt oder eine neuartige Dienstleistung hat. start2grow unterstützt die Jungunternehmer bei der Erstellung eines vollständigen Businessplans und der Firmengründung durch umfangreiches Informationsmaterial, ein umfassendes Coaching-Konzept sowie Kontakte zu Kapitalgebern, Dienstleistern und wichtigen Institutionen.

Pascal Ledune | dortmund-project
Weitere Informationen:
http://www.start2grow.de

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