Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bulmahn zeichnet Sieger im Wettbewerb „Jugend gründet“ aus

14.06.2004


Wir bringen Deutschland mit den Ideen junger Menschen voran“



Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn fördert Jugendliche bei der Verwirklichung ihrer Projekte für die Zukunft. „Wir bringen Deutschland mit den Ideen junger Menschen voran“, sagte Bulmahn am Donnerstag in Berlin. Sie zeichnete dort die Siegerinnen und Sieger des Wettbewerbs „Jugend gründet“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) aus. Im Rahmen des Wettbewerbs entwickelten die Schülerinnen und Schüler Hightech-Geschäftsideen und setzten sie unter realistischen Bedingungen in einem virtuellen Unternehmen um.



Das Siegerteam kommt aus Itzehoe (Schleswig-Holstein). Es sind vier Mädchen, die als Hauptpreis eine Reise ins Silicon Valley, Kalifornien (USA), zu den Themen Unternehmensgründungen und Hochtechnologie gewonnen haben. Die Gruppe wird unter anderem die Stanford University, Hightech Startups und Forschungszentren großer Technikunternehmen wie das von Hewlett Packard besuchen. Ihre Idee, ein LCD-Bildschirm fürs Fenster, überzeugte die Jury als bestes Gesamtkonzept. Ins Finale schafften es zehn Gruppen, davon je drei aus Schleswig-Holstein und Bayern, sowie je zwei aus Berlin und Niedersachsen. Teilnehmen konnten die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II. Insgesamt haben sich fast 2.800 Jugendliche im Alter zwischen 16 und 21 Jahren bei „Jugend gründet“ registriert. Der Frauenanteil erreichte 40 Prozent. Für den Wettbewerb wurden 500 Businesspläne eingereicht.

Bulmahn zeigte sich erfreut über die große Resonanz. „Unter den Jugendlichen in Deutschland ist der Gründergeist weit verbreitet.“ Dies sei ein Beleg für das innovative Klima in Deutschland. „Wir nehmen die Konzepte der jungen Menschen ernst und werden sie für die Verwirklichung in der Zukunft fördern.“

Die Jugendlichen bewarben sich mit Produktideen wie elektonischen Schulbüchern, einem Mobiltelefon mit Selbstreparaturfunktion sowie Schuhen mit Massagefunktion. Die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer entwickelten Businesspläne, sicherten sich damit die Finanzierung und investierten nach der Gründung in die Zukunft ihres virtuellen Unternehmens sowohl in der Forschung und Entwicklung wie auch im Personalmanagement.

„Jugend gründet“ führte die Jugendlichen spielerisch an das Thema Hightech und Unternehmensgründung heran. Das Simulationsspiel war genauso wie die Lernsoftware im Internet abrufbar. Auch außerhalb des Wettbewerbs können Interessierte kostenlos auf ein umfangreiches E-Learning-Angebot rund um die Themen Hightech und Unternehmensgründungen zugreifen. Das BMBF förderte die Entwicklung von „Jugend gründet“ mit rund 1,2 Millionen Euro. Partner des Wettbewerbs sind die Volksbanken Raiffeisenbanken, der Verlag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie das Unternehmermagazin Impulse. Ab September startet „Jugend gründet“ in eine neue Runde.

| BMBF
Weitere Informationen:
http://www.jugend-gruendet.de
http://www.bmbf.de

Weitere Berichte zu: Businessplan Unternehmensgründung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin
24.02.2017 | TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF)

nachricht Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie
24.02.2017 | Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie