Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Plazentaforschung: Wichtige Beiträge zum Verstehen des vorgeburtlichen Lebens

18.09.2003


Kongress der Europäischen Plazenta Gruppe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz: 330 Teilnehmer aus knapp 40 Länder werden erwartet. Kongress wird erstmals in Deutschland ausgerichtet.



Erstmals hat Deutschland den Zuschlag bekommen, den alle zwei Jahre tagenden, jetzt 10. Kongress der Europäischen Plazenta Gruppe (EPG) auszurichten. Der Jubiläumskongress findet vom 23. bis 27. September im Erbacher Hof in Mainz statt und steht unter dem internationalen Patronat der "International Federation of Placenta Associations" (IFPA). Zu der Veranstaltung werden 330 Teilnehmer aus knapp 40 Ländern erwartet.



Die Europäische Plazenta Gruppe widmet sich der Erforschung der Plazenta als dem Organ, das dem ungeborenen Kind das Wachstum in der Gebärmutter seiner Mutter ermöglicht. Der Arbeitstitel des Kongresses "Placenta - Comparative, Experimental and Clinical Aspects" zeigt deutlich die Zielrichtung der EPG mit einem Gleichgewicht zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung. So treffen sich in Mainz Arbeitsgruppen aus sehr verschiedenen Richtungen der Plazentaforschung, wie der Morphologie, Physiologie, Endokrinologie, Immunologie, Genetik, Pharmakologie, Gynäkologie, Perinatologie und Pathologie, die den Bogen vom Labor bis in den Kreißsaal spannen.

Bei der Veranstaltung werden die neuesten Forschungsergebnisse rund um die Plazenta einem Publikum bestehend aus Spezialisten aus Wissenschaft und Klinik vorgestellt. Vortragsblöcke mit führenden Plazentologen aus aller Welt wechseln sich mit insgesamt 12 Workshops zu Spezialgebieten ab. Große Aufmerksamkeit richtet sich auch auf die Postersitzungen mit etwa 300 Ausstellern. An junge Wissenschaftler werden für herausragende Leistungen sowohl bei den Vorträgen, als auch bei den Posterpräsentationen insgesamt etwa 30 Preise vergeben, um die Nachwuchsforscher bei der Finanzierung ihrer Reisekosten zu unterstützen.

Für die Organisation zeichnen zwei Forschergruppen von der Justus-Liebig Universität Gießen - Prof. Rudolf Leiser (Chairman), Frau Dr. Christine Pfarrer aus der Veterinäranatomie und Prof. Hans Rudolf Tinneberg, PD Dr. Marek Zygmunt, Prof. i. R. Rainer Künzel aus der Frauenklinik - sowie eine dritte Gruppe von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit den Professoren Horst Müntefering aus der Kinderpathologie, Kunhard Pollow, Paul Georg Knapstein und PD. Dr. Rudolf Seufert aus der Frauenklinik. Im Rahmen des internationalen Organisationskomitees haben außerdem zwei Forscher aus England, die Professoren Jauniaux (University College, London) und Burton (University Cambridge), wesentlich an der Kongressgestaltung mitgeholfen.

Kontakt und Informationen:
Univ.-Prof. Dr. med. Horst Müntefering
Institut für Pathologie
Abteilung Kinderpathologie
Tel. 06131/17-7309
Fax 06131/17-3546
E-Mail: muentefering@kinderpatho.klinik.uni-mainz.de

Petra Giegerich | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-giessen.de/EPG2003/

Weitere Berichte zu: EPG Frauenklinik Plazentaforschung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise