Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

10th International Workshop on Oxide Electronics

28.08.2003


Um die aktuellsten Fortschritte auf dem Gebiet der Oxidelektronik dreht sich der "10th International Workshop on Oxide Electronics", bei dem sich vom 11. bis zum 13. September 2003 rund 160 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt in Augsburg treffen. Organisiert wird der Workshop, der im Tagungszentrum Haus St. Ulrich stattfindet, vom Bereich "Elektronische Korrelationen und Magnetismus (EKM)" des Instituts für Physik der Universität Augsburg.



Die teilnehmenden Physiker, Materialwissenschaftler, Kristallographen und Chemiker, die zum größten Teil aus Japan, den USA, Korea und Europa kommen, werden bei diesem Oxidelektronik-Workshop in erster Linie neue Ergebnisse der Grundlagenforschung im Hinblick auf die Entwicklung zukünftiger elektronischer Bauelemente diskutieren.

... mehr zu:
»Bauelement


Neuartige Bauelemente auf Grundlage ultradünner Oxidschichten

In der Oxidelektronik werden außergewöhnliche elektronische und magnetische Eigenschaften moderner Oxide benutzt, um Bauelemente zu realisieren, die mit gewöhnlichen Halbleitern, wie beispielsweise Silizium, nicht herstellbar sind. Die Oxide werden dabei in der Regel unter Verwendung neuartiger Verfahren - z. B. der Laserdeposition - als ultradünne (1/10 000 mm) Schichten und Multilagenstrukturen gezüchtet und strukturiert. Einsatzbereiche solcher oxidischer Bauelemente sind z. B. Speicherbausteine in intelligenten Chipkarten, Sensoren für magnetische Felder, Aktuatoren und ultraschnelle supraleitende Schalter.

Der Workshop wird von der European Science Foundation (ESF) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt und vom Augsburger Lehrstuhl für Experimentalphysik VI/EKM (Prof. Dr. Jochen Mannhart) organisiert. Es ist der erste Workshop dieser Serie, der in Deutschland stattfindet; bisherige Veranstaltungsorte waren Osaka, Washington, Tokyo und Les Diablérets.

Kontakt:

Prof. Dr. Jochen Mannhart
Lehrstuhl für Experimentalphysik VI/EKM
Universität Augsburg, 86135 Augsburg
Telefon 0821 - 598-3650, Fax - 598-3652
jochen.mannhart@physik.uni-augsburg.de

Klaus P. Prem | idw
Weitere Informationen:
http://www.physik.uni-augsburg.de/exp6/woe10/index/index_e.shtml

Weitere Berichte zu: Bauelement

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie