Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

139 Städte und Gemeinden messen ihre Zukunftsfähigkeit

28.04.2003


Positive Resonanz auch im zweiten Jahr des Wettbewerbs "Zukunftsfähige Kommune"

"Die Teilnahme von 76 Städten und Gemeinden im zweiten Wettbewerbsjahr zeigt das große Interesse der Kommunen, ihre Zukunftsfähigkeit mit konkreten Daten zu belegen," erklärt Carla Vollmer, Projektleiterin bei der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Im ersten Jahr hatten 91 Kommunen am Wettbewerb teilgenommen. 28 Städte und Gemeinden stellten sich nun ein zweites Mal dem Wettbewerb. Mit den vielen neuen Teilnehmern im zweiten Jahr sind es nunmehr 139 Städte und Gemeinden, die begonnen haben, mit den Indikatoren des Wettbewerbs ihre Zukunftsfähigkeit zu messen.

Vor allem unter den kleinen Kommunen ist ein großer Zuwachs bei den Teilnehmern zu verzeichnen. Für Städte und Gemeinden unter 15.000 Einwohnern gab es als besonderen Service einen eigenen, weniger umfangreichen Fragebogen. In dieser Größenklasse laufen die Agenda 21-Prozesse teilweise auch erst seit wenigen Jahren. Hier hoffen die Veranstalter auf weiteren Zuwachs im kommenden Jahr.

Im Oktober 2002 hatten die DUH und ihre Partner Agenda-Transfer, ECOLOG-Institut und die GP-Forschungsgruppe bundesweit alle Städte und Gemeinden zum zweiten Mal aufgerufen, sich am Wettbewerb "Zukunftsfähige Kommune" zu beteiligen. Mit den zu ermittelnden Daten zu den Themenfeldern Lebensqualität, Umwelt, Wirtschaft und Soziales wurde geprüft, wie es um die Zukunft der Städte und Gemeinden bestellt ist. Kriterien waren zum Beispiel: die Länge der Fahrradwege, die Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, der Flächenverbrauch und die Zahl arbeitsloser Jugendlicher. Der Wettbewerb "Zukunftsfähige Kommune" möchte den Städten und Gemeinden auf folgende Fragen Antworten geben: Entwickelt sich unsere Gemeinde bzw. Stadt nachhaltig? Wo steht die Kommune, wenn man den Maßstab der Nachhaltigkeit anlegt?

Zudem wurde die Qualität des lokalen Agenda-Prozesses anhand von 31 Kriterien geprüft. Die Kommunalverwaltungen haben zusammen mit Vertretern verschiedener gesellschaftlicher Gruppen Bilanz gezogen, inwieweit der lokale Agenda 21-Prozess eine nachhaltige Entwicklung vor Ort angestoßen und der Gedanke der Nachhaltigkeit in der alltäglichen Kommunalpolitik Eingang gefunden hat.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert das dreijährige Projekt. T-mobile unterstützt die DUH finanziell. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Medienpartner sind das Magazin "natur & kosmos" sowie die Fachzeitschriften "Umwelt kommunale ökologische Briefe" und "punkt.um".

Spannung ist weiterhin angesagt, denn die Auswertung läuft auf Hochtouren. Wer Sieger des Wettbewerbs "Zukunftsfähige Kommune" wird, ist noch völlig offen. Am 10. September 2003 werden die Gewinner in vier Größenklassen bei einer Festveranstaltung in Berlin ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr lagen Rostock, Saarbrücken, Ettlingen und Weissach im Tal vorne.

Die teilnehmenden Städte und Gemeinden finden Sie im Überblick unter www.duh.de.



Für Rückfragen:

... mehr zu:
»DUH »Zukunftsfähigkeit

Carla Vollmer und Robert Spreter,
Deutsche Umwelthilfe, 07732/9995-30 / -50

| ots
Weitere Informationen:
http://www.duh.de

Weitere Berichte zu: DUH Zukunftsfähigkeit

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«
25.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Gipfeltreffen der String-Mathematik: Internationale Konferenz StringMath 2017
24.07.2017 | Universität Hamburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Im Focus: 3-D scanning with water

3-D shape acquisition using water displacement as the shape sensor for the reconstruction of complex objects

A global team of computer scientists and engineers have developed an innovative technique that more completely reconstructs challenging 3D objects. An ancient...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

Gipfeltreffen der String-Mathematik: Internationale Konferenz StringMath 2017

24.07.2017 | Veranstaltungen

Von atmosphärischen Teilchen bis hin zu Polymeren aus nachwachsenden Rohstoffen

24.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

IT-Experten entdecken Chancen für den Channel-Markt

25.07.2017 | Unternehmensmeldung

Erst hot dann Schrott! – Elektronik-Überhitzung effektiv vorbeugen

25.07.2017 | Seminare Workshops

Dichtes Gefäßnetz reguliert Bildung von Thrombozyten im Knochenmark

25.07.2017 | Biowissenschaften Chemie