Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit EIfER am Werk

24.01.2003


Feierliche Eröffnung des Europäischen Instituts für Energieforschung

Innovative Energietechnologien zu entwickeln und zu optimieren - dieses Ziel verfolgt das European Institute for Energy Research (EIfER), das die Electricité de France (EDF) und die Universität Karlsruhe im September 2001 gegründet haben. "Unser Schwerpunkt", so Professor Dr. Jean-Claude van-Duysen, der Leiter des Instituts, "liegt auf dem Gebiet der Nachhaltigen Entwicklung." Zur Zeit beschäftigt sich das EIfER vor allem mit drei Themenbereichen: mit der dezentralen Energieversorgung und wie sie sich zum Beispiel mit Brennstoffzellen und Mikroturbinen realisieren lässt; mit der Umwelt im Allgemeinen, wobei sich das Institut unter anderem mit erneuerbaren Energien und der Minderung des Schadstoff-Ausstoßes befasst; und mit neuen Technologien.

Die feierliche Eröffnung des EIfER findet am 31. Januar 2003, 14.30 bis 18 Uhr,
in den Räumen des Technologieparks (Emmy-Noether-Straße 11)


statt. Dabei spricht Professor Dr. Yves Bamberger, Directeur de la Recherche & Dévelopement Electricité de France, über den Bereich Forschung und Entwicklung der EDF und die Ambitionen, die das Unternehmen mit dem Institut verbindet. Professor Dr. Horst Hippler, Rektor der Universität Karlsruhe, präsentiert die Fridericiana und stellt insbesondere auch die Energieforschung an der Universität vor. Ministerialrat Dr. Gerhard Spilok, Leiter des Referats Ökologie, Forschung und Klimaschutz im Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden- Württemberg legt Tätigkeiten und Ausrichtung der Umwelt- und Klimaschutzpolitik des Landes dar. Professor Dr. Jean-Claude van- Duysen, Leiter des Instituts, geht auf laufende und zukünftige Aktivitäten des EIfER ein.

Mittlerweile arbeiten am EIfER circa 30 Ingenieure aus sieben verschiedenen Ländern. Es besteht bereits eine Reihe von Kooperationen mit Instituten des Landes Baden-Württemberg. Eng ist die Zusammenarbeit vor allem mit der Universität Karlsruhe. "An etwa 20 Projekten sind Institute und Wissenschaftler quer durch die Fridericiana beteiligt", sagt Professor Dr. Rainer Reimert. Er leitet den EIfER-Aufsichtsrat, in dem die Universität noch durch Professor Dr. Volker Krebs, den Prorektor für Studium und Lehre, vertreten ist. Elektrotechniker, Bauingenieure und Maschinenbauer sind ebenso eingebunden wie Verfahrenstechnikerinnen, Chemieingenieurinnen und Architektinnen. Insgesamt seien für diese Projekte rund 750.000 Euro im Jahr 2002 an die Universität geflossen.

Anfang Oktober 2002 ist das EIfER in den Technologiepark umgezogen. Thomas Lüdtke, Leiter des Technologieparks, sieht in der Ansiedlung des Instituts ein weiteres Indiz dafür, dass der Standort Karlsruhe hervorragende Voraussetzungen bietet.

Nähere Informationen: European Institute for Energy Research (EIfER) Telefon: 0721/6105 1330 E-Mail: eifer@fzu.uni-karlsruhe.de

| Universität Karlsruhe
Weitere Informationen:
http://www.uni-karlsruhe.de/~presse/pm_1079.html

Weitere Berichte zu: Technologiepark

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft
24.04.2017 | Wissenschaft im Dialog gGmbH

nachricht 3. Bionik-Kongress Baden-Württemberg
24.04.2017 | Hochschule Mannheim - University of Applied Sciences

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Im Focus: Immunzellen helfen bei elektrischer Reizleitung im Herzen

Erstmals elektrische Kopplung von Muskelzellen und Makrophagen im Herzen nachgewiesen / Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze bei Herzinfarkt und Herzrhythmus-Störungen ermöglichen / Publikation am 20. April 2017 in Cell

Makrophagen, auch Fresszellen genannt, sind Teil des Immunsystems und spielen eine wesentliche Rolle in der Abwehr von Krankheitserregern und bei der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

3. Bionik-Kongress Baden-Württemberg

24.04.2017 | Veranstaltungen

Smart-Data-Forschung auf dem Weg in die wirtschaftliche Praxis

21.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Phoenix Contact übernimmt Spezialisten für Netzleittechnik

24.04.2017 | Unternehmensmeldung

Phoenix Contact beteiligt sich an Berliner Start-up Unternehmen für Energiemanagement

24.04.2017 | Unternehmensmeldung

Phoenix Contact übernimmt Spezialisten für industrielle Kommunikationstechnik

24.04.2017 | Unternehmensmeldung