Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationale Konferenz zur Nanotechnologie in der Medizin mit Beteiligung der NASA in Berlin

16.01.2003


Medizin und Pharmazie erhalten zur Zeit entscheidende Entwicklungsimpulse aus der Nanotechnologie. Am 17. und 18. Februar 2003 findet in Berlin am Universitätsklinikum Charité zum dritten Mal ein internationaler Workshop zu "Anwendungen der Nanotechnologie in der Medizin" (3rd NanoMed) statt. Experten aus dem In- und Ausland werden auf der 3. NanoMed über die neuesten Erkenntnisse aus Nanotechnologie in Medizin und Pharmazie berichten.



Zum ersten Mal in Deutschland konnte ein Sprecher der NASA, Dr. Minoo N. Dastoor, gewonnen werden. Dr. Dastoor ist leitender Berater im Büro für Luftfahrttechnologie der NASA und Initiator einer Großforschungsinitiative, die die NASA mit der wichtigsten Krebsforschungseinrichtung der U.S.A., dem National Cancer Institute (NCI) zum Thema Nanotechnologie in der Medizin zusammengebracht hat. Seine Hauptaufgabe beinhaltet die Entwicklung eines behördenweiten Technologieprogramms, das die Bündelung von Informationstechnologie, Biotechnologie und Nanotechnologie zugrunde legt. Das Ziel des Programms ist es, Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die für zukünftige Weltraummissionen und moderne aeronautische Anwendungen erwartet werden.

... mehr zu:
»NASA »Nanotechnologie


In seinem Vortrag wird Dr. Dastoor über NASA-Entwicklungen von biomolekularen Sensoren sprechen. Das weitere Programm gliedert sich in fünf Themenbereiche: Biochips und Nanoanalytik, nanostrukturierte Oberflächen und Nanodevices am ersten Tag sowie Anwendungen in der Zahnmedizin, Nanopartikel und nanostrukturierte Drug-Carrier-Systeme am zweiten Tag. Als Sprecher wurden namhafte Experten aus der Forschung und Industrie eingeladen. Eine Liste der Sprecher und das Programm des Workshops sind auf der Internetseite www.cc-nanochem.de/nm03 einsehbar. Dort befinden sich auch ein Online-Registrierungs-formular und weitere Informationen zum Workshop.

Der Workshop ist eine Veranstaltung der Arbeitsgruppe "Medizin und Pharmazie" des Kompetenzzentrums Nanotechnologie: Funktionalität durch Chemie (CC-NanoChem). Das CC-NanoChem ist eines von fünf Kompetenzzentren zur Nanotechnologie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Nähere Informationen erhalten Sie z.B. auf der Webseite: www.cc-nanochem.de. Verantwortlich für die Organisation des Workshops zeichnen Dr. Andreas Jordan vom Centrum für biomedizinische Nanotechnologie (CBN) am Universitätsklinikum Charité in Berlin sowie die beiden Leiter des CC-NanoChem, Prof. Dr. Christiane Ziegler, AG Grenzflächen, Nanomaterialien und Biophysik im Fachbereich Physik der Universität Kaiserslautern, und Prof. Dr. Helmut Schmidt, Institut für neue Materialien gem. GmbH an der Universität des Saarlandes.

Tagungsort:
Universitätsklinikum CharitéCampus Virchow Klinikum, Hörsaal 6, Mittelallee 1013353 Berlin

Kontakt:
CC-NanoChemKompetenzzentrum für Nanotechnologie:
Funktionalität durch Chemie
Erwin-Schrödinger-Str. 56
67663 Kaiserslautern
Tel.: +49 (0)631 205 2856
Fax: +49 (0)631 205 2854
E-Mail: koordination@cc-nanochem.de

Thomas Jung | idw
Weitere Informationen:
http://www.cc-nanochem.de/nm03
http://www.cc-nanochem.de

Weitere Berichte zu: NASA Nanotechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt
23.01.2017 | Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH

nachricht Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen
20.01.2017 | Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wie der Nordatlantik zum Wärmepirat wurde

23.01.2017 | Geowissenschaften

Immunabwehr ohne Kollateralschaden

23.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

23.01.2017 | Physik Astronomie