Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Herausforderungen des Globalen Klimawandels. Internationale Konferenz am 6. und 7. Dezember

27.11.2002


Globale Umweltkrisen von der Zerstörung der Ozonschicht, der Erwärmung der Erdatmosphäre bis hin zu lokaler Wasserschmutzung und Bodendegradation rücken die Rolle von Wissen zunehmend in das Zentrum der politischen Entscheidungsfindung.



Die 2002 Berlin Conference stellt sich diesen Veränderungen: Unter dem Titel "Knowledge for the Sustainability Transition: the Challenge for Social Science" diskutieren die Teilnehmenden den gegenseitigen Einfluss von Wissenschaft und Politik sowie die Frage nach eine Nachhaltigkeitswissenschaft.

... mehr zu:
»Klimafolgenforschung


Zu der Konferenz werden 200 Teilnehmende aus über 20 Ländern erwartet. Hauptredner der 2002 Berlin Conference sind die wissenschaftlichen Vorsitzenden der vier bedeutendsten internationalen Forschungseinrichtungen und -programmen zum globalen Wandel: Rajendra K. Pachauri, Vorsitzender des Zwischenstaatlichen Ausschusses über Klimaveränderungen (IPCC), Hans-Joachim Schellnhuber, Direktor des Tyndall Centre for Climate Change Research und Gründungsdirektor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Oran R. Young (Dartmouth College, USA), der weltweit führende Experte zu politikwissenschaftlichen Fragen des globalen Wandels und Coleen H. Vogel (University of Witswatersrand, Südafrika), Vorsitzende des weltweiten sozialwissenschaftlichen Rahmenprogramms der internationalen Global Change-Forschung (IHDP). Sie behandeln die Frage, wie Wissen den Wandel zu nachhaltiger Entwicklung steuert. Wie wird Wissen generiert, gefördert und verbreitet, wann und warum mündet es in politische Entscheidungen oder nicht, und wie dringend benötigen wir eine "Nachhaltigkeitswissenschaft" (Sustainability Science)?

Die 2002 Berlin Conference wird organisiert vom Global-Governance-Projekt des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und der Forschungsstelle für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin. Unterstützt wird sie u.a. von der Vereinigung deutscher Wissenschaftler (VDW e.V.), der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) und den internationalen Wissenschaftsprogrammen "Institutional Dimensions of Global Environmental Change" und "Industrial Transformation". Konferenzsprache ist englisch.

Die Berlin Conference besteht als Konferenzreihe seit dem vergangenen Jahr. An der 2001 Berlin Conference nahmen 166 Teilnehmer aus 28 Nationen teil. Hauptredner waren der Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Klaus Töpfer, und Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Mit der Konferenzreihe hat sich Berlin als ein Zentrum der internationalen sozialwissenschaftlichen Global-Change-Forschung einen Namen gemacht.

Ort und Zeit: Henry-Ford-Bau der FU, Garystr. 35, 14195 Berlin-Dahlem, U-Bhf. Thielplatz. Freitag, den 6. und Samstag, den 7. Dezember 2002, Konferenzbeginn ist an beiden Tagen um 9 Uhr 20.

Ansprechpartner an der FU:
Klaus Jacob
Tel.: 030/838-54492
E-Mail: jacob@zedat.fu-berlin.de

Ansprechpartner in Potsdam:
Klaus Dingwerth
Tel.: 0331/288-2404
Fax 0331/288-2640
E-Mail: klaus.dingwerth@pik-potsdam.de

Hedwig Görgen | idw
Weitere Informationen:
http://www.glogov.org

Weitere Berichte zu: Klimafolgenforschung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung
26.07.2017 | Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

nachricht Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln
26.07.2017 | Technische Hochschule Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Robuste Computer für's Auto

26.07.2017 | Seminare Workshops

Läuft wie am Schnürchen!

26.07.2017 | Seminare Workshops

Leicht ist manchmal ganz schön schwer!

26.07.2017 | Seminare Workshops