Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dendritische Zellen - Hoffnungsträger in der Krebstherapie

20.08.2002


Über den Stand der Forschung informiert das 7. Internationale Symposium "Dendritische Zellen" vom 19. bis 24. September 2002 im Kongresszentrum Bamberg (Mußstr. 1, 96047 Bamberg). Vor der Eröffnung des Kongresse haben Sie im Rahmen eines Pressegespräches am Donnerstag, 19. Septembeg 2002, 11.00 Uhr, (Kongresszentrum Bamberg) Gelegenheit, mit den weltweit führenden Experten über den aktuellen Forschungsstand ins Gespräch zu kommen. Als Gesprächspartner steht Ihnen u.a. der Entdecker der Dendritischen Zellen Prof. Dr. Ralph Steinman (Rockefeller University, New York) zur Verfügung.

Dendritische Zellen gelten als Hoffnungsträger bei der Behandlung von Krebs, Infektionen, Allergien oder Autoimmunerkrankungen. Dendritische Zellen, eine bestimmte Sorte von weißen Blutkörperchen, sitzen an den Eingangspforten des Körpers wie zum Beispiel der Haut und fangen Fremdkörper ab. Diesen Aspekt versucht die medizinische Forschung für die Therapie zu nutzen. Erste Erfolge bei der Übertragung von Laborergebnissen auf den klinischen Alltag sind ermutigend und belegen, dass zum Beispiel die Krebsbekämpfung mit dendritischen Zellen möglich ist.

Rund 1.000 Experten aus Europa und Übersee werden an fünf Thementagen über alle wesentlichen Aspekte der Erforschung von und einer Therapie mit Dendritischen Zellen diskutieren. Die Organisation liegt in den Händen von Prof. Dr. Gerold Schuler, Direktor der Dermatologischen Universitätsklinik Erlangen, Prof. Dr. Alexander Steinkasserer, Leiter der Abteilung für experimentelle Dermatologie der Dermatologischen Universitätsklinik Erlangen, sowie Prof. Dr. Georg Stingl von der Universitätsklinik für Dermatologie in Wien.

Vor der offiziellen Eröffnung des Kongresses haben Sie die Gelegenheit, im Rahmen eines Pressegespräches am Donnerstag, 19. September 2002, 11.00 Uhr, (Kongresszentrum Bamberg) sich bei den weltweit führenden Experten über den Forschungsstand und die ersten Ergebnisse in der Therapie zu informieren. Als Gesprächspartner erwarten Sie der Entdecker der Dendritischen Zellen Prof. Dr. Ralph Steinman (Rockefeller University, New York), Prof. Dr. Eli Gilboa (Duke University, Durham), der ein Verfahren zur genetischen Modifikation der Zellen für eine leichtere Immuntherapie entwickelt hat, Prof. Dr. Schuler, der gemeinsam mit Prof. Steinmann ein patentiertes Verfahren zur Herstellung von dendritischen Zellen entwickelt und klinische Studien zur Therapie von Tumoren mit Dendritischen Zellen in Erlangen erfolgreich durchführt, sowie Prof. Dr. Steinkasserer, der über seine Ergebnisse in der immunologischen Grundlagenforschung berichten wird.

Hierzu laden wir die Vertreterinnen und Vertreter der Presse sehr herzlich ein.

Ute Missel
Leiterin Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit

Ute Missel | idw
Weitere Informationen:
http://www.dc2002.de/

Weitere Berichte zu: Forschungsstand Kongresszentrum

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie