Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wanderausstellung "NANO - KLEINES GANZ GROSS": interaktive Reise in die Nanowelt

14.04.2008
Erstmals kann die Bevölkerung die Nanowelt in Form einer Wanderausstellung erfahren. Die Ausstellung "NANO - KLEINES GANZ GROSS" macht von April bis November 2008 in sieben Einkaufszentren der Ostschweiz Halt. Sie wurde von MEMS-Point, einem Netzwerk von jungen Schweizer Forschenden sowie Nano-Experten, initiiert.

Nanotechnologie ist die Wissenschaft, die sich mit der gezielten Manipulation von Atomen und Molekülen beschäftigt. Sie ist eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Statt "immer höher, immer weiter" lautet das Motto "immer kleiner, immer funktioneller".

Die Bevölkerung hat wenig Gelegenheit einen verständlichen Einstieg in das komplexe Gebiet zu finden. Die Ausstellung "NANO - KLEINES GANZ GROSS" möchte die Neugier für das Forschungsgebiet wecken und eine Auseinandersetzung mit der Thematik lancieren.

Spielerisch lernen

... mehr zu:
»Exponat »Nanowelt

Jung und Alt können sich in der Ausstellung bezaubern lassen. Zehn interaktive Exponate laden zum Experimentieren ein: Wassertropfen, die auf einer Nano-Oberfläche perfekte Kugeln bilden, müssen die Besucher geschickt durch ein Labyrinth manövrieren. Feste Nanopartikel, die flüssig scheinen, lassen sich mit Magneten transportieren und bilden ästhetische Formen.

Oder mit einem virtuellen Rasterelektronenmikroskop erkunden die Besucher die Schönheit der Nanowelt auf eigene Faust. "Interaktive Lernplattformen sind ein sehr effektiver Weg, um Wissen und Faszination zu vermitteln", ist Peter Vettiger, ein IBM Nano-Pionier und SATW-Mitglied, überzeugt. Nebst den interaktiven Exponaten erfahren die Besucher anhand von Anwendungsbeispielen mehr über das grosse Potenzial der Nanotechnologie.

Von der Vision zur Ausstellung

Junge Schweizer Forschende und Nano-Experten, die im Verein MEMS-Point zusammengeschlossen sind, haben die Ausstellung initiiert und realisiert. Zwanzig Vereinsmitglieder haben Ideen für die Exponate ausgetüftelt und Prototypen erarbeitet. Mit viel Begeisterung und unermüdlichem Einsatz ist nun aus dem Traum Wirklichkeit geworden. Die Ausstellung "NANO - KLEINES GANZ GROSS" ist von April bis November 2008 in sieben Einkaufszentren der Ostschweiz zu sehen (Daten siehe www.nano-ausstellung.ch). Die Ausstellung wurde von verschiedenen Partnern, Sponsoren und Exponatepartnern unterstützt. Zu den Partnern gehören BAFU, BAG, EMPA, NTB und SATW, zu den Sponsoren CS, IBM und Josef Brunschwiler AG.

Dr. Béatrice Miller | idw
Weitere Informationen:
http://www.nano-ausstellung.ch

Weitere Berichte zu: Exponat Nanowelt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?
28.06.2017 | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

nachricht Willkommen an Bord!
28.06.2017 | Helmholtz-Zentrum Geesthacht - Zentrum für Material- und Küstenforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive