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Vom Sternenhimmel bis zu Solarzellen und Gentechnologie

08.04.2008
Wissenschafts-Truck der Universität Groningen macht am 10. April Station in Jena

Wenn im Mai die "Coimbra Group" zu Gast an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist, wird jede der 38 traditionsreichen Mitglieds-Universitäten auch ihren maßgeblichen Wissenschaftler präsentieren.

Für Jena steht dann in dieser Galerie europäischer Geistesgrößen Friedrich Schiller, die Universität Groningen ist mit Jacobus C. Kapteyn (1851-1922) vertreten. Der holländische Astronom hat den gesamten südlichen Sternenhimmel durchmustert und dabei fast eine halbe Million Sterne katalogisiert. Außerdem gilt er als Entdecker der Rotation der Milchstraße.

Wer diesen herausragenden Wissenschaftler kennen lernen will, muss aber nicht bis Mai warten. Bereits am 10. April besteht dazu in Jena die Möglichkeit. An diesem Donnerstag macht auf dem Jenaer Marktplatz der "Discovery Truck" der Universität Groningen Station. Er ist ein fahrbares Laboratorium und Informationszentrum, das es interessierten Schülern und allen Bürgern von 9-15 Uhr ermöglichen wird, die verschiedenen naturwissenschaftlichen Disziplinen der niederländischen Universität zu entdecken und bei Experimenten zu erleben.

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"Ich bin froh, dass der Discovery Truck auf Grund unseres Universitätsjubiläums nach Jena kommt", sagt Dr. Jürgen Hendrich, Leiter des Internationalen Büros der Friedrich-Schiller-Universität. Die Universitäten Groningen und Jena verbindet seit 1994 eine enge Partnerschaft, wodurch der Besuch des Wissenschafts-LKWs erst möglich geworden ist. "Vor allem für Schülerinnen und Schüler bietet der Truck ungewohnte Perspektiven, um moderne Wissenschaft und zugleich internationale Atmosphäre zu erleben", lädt Dr. Hendrich explizit Schulklassen zum Besuch ein. Betreut werden die Schüler durch didaktisch erfahrene Wissenschaftler der Universität Groningen, die deutsch sprechen.

Der 14 Meter lange Sattelschlepper bietet bis zu 40 Personen gleichzeitig Platz, um zu experimentieren und sich begeistern zu lassen. Zum Repertoire der fahrbaren Präsentation gehört die Gentechnologie ebenso wie die Materialentwicklung - von CDs, DVDs und Solarzellen. Nicht zuletzt wird ein Vortrag über Jacobus C. Kapteyn angeboten.

Axel Burchardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de
http://www.rug.nl/fwn/nieuws/pr/rugdiscovery/pers/deutsch

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