Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Maßgeschneiderte Kunststofflinsen

12.02.2008
Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation und Refraktive Chirurgie vom 14. bis 16. Februar in Heidelberg

Wie sieht die ideale Kunststofflinse der Zukunft aus, die alle Sehfehler ausgleicht und eine Brille überflüssig macht? Innovative Kunststofflinsen und neue Techniken für ihre Implantation diskutieren beim 22. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie (DGII) vom 14. bis 16. Februar 2008 in Heidelberg rund 500 Experten aus dem In- und Ausland.

Weitere spannende Themen sind die refraktive Chirurgie, die Korrektur der Weit- oder Kurzsichtigkeit mit dem Laser, sowie Interventionen am Auge, z.B. die Einbringung von Medikamententrägern in das Auge zur dauerhaften Behandlung von Netzhauterkrankungen und Grünem Star.

Als einer der Fortschritte werden auf dem Kongress Systeme präsentiert, mit deren Hilfe die einzelne Kunststofflinse direkt aus der Verpackung mit einem winzigen Injektor in das Auge implantiert werden kann. "Das hat mehrere Vorteile", erklärt Kongress-Präsident Professor Dr. Gerd Auffarth, stellvertretender Ärztlicher Direktor der Universitäts-Augenklinik Heidelberg. "Die Linsen und die Geräte zur Injektion müssen vor der Operation nicht mehr einzeln sterilisiert werden. Das Infektionsrisiko ist also geringer, und es wird Zeit bei der Vorbereitung der Operation gespart."

... mehr zu:
»Kunststofflinse

Die Entfernung der getrübten Linse (Grauer Star) und der Ersatz durch eine Kunststofflinse ist die weltweit weitaus häufigste Operation. Der Trend geht hier zur individuellen Linse, speziell angefertigt für die Bedürfnisse des Patienten. Moderne Linsentypen können heute gleichzeitig mehrere Sehfehler wie Kurz- und Alterssichtigkeit sowie Hornhautkrümmung ausgleichen und durch Blaufilter die Netzhaut vor schädlichen Lichtstrahlen schützen. An Grauem Star leiden ca. 30 Prozent aller Menschen über 70 Jahren. Allein in Deutschland werden jedes Jahr ca. 600.000 Patienten am "Grauen Star" operiert.

Die Universitäts-Augenklinik Heidelberg ist eines der Zentren in Deutschland, die sich intensiv mit der Weiterentwicklung der Kataraktchirurgie und der Entwicklung und Testung von Intraokularen Linsen beschäftigen. So werden hier verschiedene Linsentypen in klinischen Studien auf ihre Effektivität und Sicherheit überprüft.

Journalisten sind herzlich eingeladen, an dem Kongress teilzunehmen !

Kongressprogramm im Internet:
www.dgii.org
Weitere Information im Internet:
www.klinikum.uni-heidelberg.de/Kataraktchirurgie_und_Intraokularlinsen.8882.0.html

www.lasik-hd.de

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Dr. Annette Tuffs | idw
Weitere Informationen:
http://www.lasik-hd.de
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Kataraktchirurgie_und_Intraokularlinsen.8882.0.html

Weitere Berichte zu: Kunststofflinse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen
27.04.2017 | Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V.

nachricht Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs
27.04.2017 | Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

VLC 200 GT von EMAG: Neue passgenaue Dreh-Schleif-Lösung für die Bearbeitung von Pkw-Getrieberädern

27.04.2017 | Maschinenbau

Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten

27.04.2017 | Maschinenbau

Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

27.04.2017 | Informationstechnologie