Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Assistent Computer in der Zahnheilkunde und Implantologie

19.06.2012
In der Zahnheilkunde, insbesondere in der Implantologie, liegen Computerunterstützung und Digitalisierung im Trend. Welche Rolle die verschiedenen Methoden in der Implantologie spielen, diskutieren Experten bei einem Symposium der Deutschen Gesellschaft für Implantologie am 23. Juni 2012 in Kassel.

Wer schon jemals Zahnersatz – eine Brücke oder Krone – bekommen hat, kennt die sogenannte Abdrucknahme: Man sitzt auf dem Behandlungsstuhl mit geöffnetem Mund, der mit einer knetartigen, nicht unbedingt wohlschmeckenden Substanz auf einem Metall-Löffel gefüllt ist – und hofft, dass diese Prozedur ohne Übelkeit und Würgen vorüber geht.

Ein im Fachjargon “Intraoralscanner” genanntes Gerät macht diesen Teil der Behandlung heute sehr viel weniger unangenehm: Kiefer und Zähne werden berührungslos eingescannt und der Computer hilft dabei, die Daten – ob sofort in der Zahnarztpraxis neben dem Behandlungsstuhl oder im Zahntechnik-Labor – in den Zahnersatz umzusetzen: Computer Aided Impressioning (CAI ), Computer Aided Design (CAD), Computer Aided Manufacturing (CAM) nennen die Experten diesen Weg.

Viele Branchen haben in den letzten Jahren eine digitale Revolution erlebt. Auch im Bereich der Zahnheilkunde, insbesondere in der Implantologie, liegen Computerunterstützung und Digitalisierung im Trend und gehören in vielen Zahnarztpraxen schon heute dazu.
Insbesondere bei komplexen impantologischen Eingriffen spielt beispielsweise die dreidimensionale Bildgebung im Rahmen der Diagnostik zunehmend eine Rolle. Sie ermöglicht etwa schonendere Eingriffe aufgrund einer präzisen Planung des Eingriffs am Computerbildschirm. Ebenfalls in der Entwicklung befinden sich sogenannte Gesichts-Scanner, die es ermöglichen, auch die Weichteile zusammen mit den knöchernen Strukturen in die Behandlungsplanung einzubeziehen.

Aufgrund der Vielzahl von neuen Konzepten und Produkten ist es aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Implantologie an der Zeit für eine – vorläufige – Bestandsaufnahme. Diese steht im Mittelpunkt eines Symposiums der Gesellschaft.
»Update: Digitale Implantologie«
23. Juni 2012 · Kassel
Kongress Palais · Holger-Börner-Platz 1 · 34119 Kassel

Tagungsleiter ist der Präsident der DGI, Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden, Chefarzt der Klinik für MKG-Chirurgie des Roten Kreuz-Krankenhauses Kassel.

Renommierte internationale Referenten präsentieren den derzeitigen Stand der Technik und beleuchten, wie die digitale Entwicklung voranschreiten wird.

Falls Sie an der Tagung teilnehmen oder ein Interview führen wollen, wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der DGI.

PRESSEKONTAKT
Barbara Ritzert
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Implantologie e.V.

ProScience Communications –
Die Agentur für Wissenschaftskommunikation GmbH
Andechser Weg 17
82343 Pöcking
Fon: +49 8157 9397-0
Fax: +49 8157 9397-97
e-mail: ritzert@proscience-com.de

Barbara Ritzert | idw
Weitere Informationen:
http://www.dginet.de/web/dgi/events/eventdetails/?event=484104#eventDetails

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht
05.12.2016 | Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was nach der Befruchtung im Zellkern passiert

06.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Tempo-Daten für das „Navi“ im Kopf

06.12.2016 | Medizin Gesundheit

Patienten-Monitoring in der eigenen Wohnung − Sensorenanzug für Schlaganfallpatienten

06.12.2016 | Medizintechnik