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Aktionsplan für Biogas

14.03.2012
Fachtagung SEBE (Sustainable and Innovative European Biogas Environment) an der Universität Stuttgart

Biogas ist eine der Schlüsseltechnologien, um die ambitionierten europäischen Klimaziele für die zweite Periode des Kyoto-Protokolls zu erreichen. Doch die Energieform kommt gerade im europäischen Ausland noch nicht recht voran.

Welche Technologien zukunftsweisend sind und wie Biogas effektiv in die Energieversorgung integriert werden kann – Stichwort Einspeisung in das Erdgasnetz, Biogastankstellen, Fernwärme- und Kälteauskoppelung – diskutieren 36 Experten aus dem In- und Ausland am 21. und 22. März an der Universität Stuttgart.

Ein Ziel des Treffens ist ein Aktionsplan für die zukünftige Nutzung von Biogas. Die englischsprachige Tagung findet im Rahmen des Projekts SEBE (Sustainable and Innovative European Biogas Environment) statt, dem mit 14 Partnern und einem Projektvolumen von 3,2 Millionen Euro größten Forschungsverbund dieser Art in Zentraleuropa.

Über die Trends der Tagung informieren die Wissenschaftler am 21. März im Rahmen eines Pressegesprächs.
Zeit: 21.3.2011, 13.00 Uhr
Ort: Campus Stuttgart-Vaihingen, Internationales Begegnungszentrum,
Robert-Leicht- Str. 161 (Bibliotheksraum)
Ansprechpartner sind Dr. Klaus Fischer, Universität Stuttgart, Institut für Siedlungswasserbau (ISWA), Lehrstuhl für Abfallwirtschaft und Abluft, Agnes Frank (Tagungsleiterin), ICS Internationalisierungscenter Steiermark GmbH sowie Gabriel Adamek, Geschäftsführer Citizenship Association No Gravity.

Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Wir bitten um schriftliche Anmeldung bei olga.panic@iswa.uni-stuttgart.de.

Auf dem Tagungsprogramm stehen Vorträge internationaler Experten zu den Perspektiven und Zukunftstrends von Biogas (Maria Stenull, Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart sowie Ingrid Winter, Steiermärkische Landesregierung), zur Verwendung wissenschaftlicher Innovationen in Biogasbetrieben (Herbert Patschka, Österreich-Tschechische Gesellschaft, Wirtschaft), sowie zu den Ausbildungsschienen (Karl Puchas, Lokale Energieagentur). Auch wegweisende Praxisbeispiele aus dem europäischen Ausland kommen zur Sprache, darunter das Projekt „Bio-methane Regions“ (Michael Harasek, Technische Universität Wien). Bio-methane Regions ist ein europäisches Projekt mit 15 Partnern, das Technologien für die anaerobe Vergärung (AD) und Biogasaufbereitung in Kombination mit der Marktentwicklung des entstehenden Biomethans für die Netzeinspeisung und Fahrzeugnutzung fördern will.

Im weiteren Verlauf der Tagung wird das Kompetenznetzwerk CKC (Competence Knowledge Center) offiziell ins Leben gerufen. Dieses besteht aus nationalen Kontaktstellen für Biogasfragen, die nicht nur regionale Bedürfnisse durch Beratung aktiv ansprechen werden, sondern darüber hinaus gemeinsam und europaweit das Thema Biogas nach vorne bringen wollen.

Tagungsprogramm unter http://www.sebe2013.eu/home/news-events.
Weitere Informationen bei Olga Panic, Universität Stuttgart, Institut für Siedlungswasserbau (ISWA), Lehrstuhl für Abfallwirtschaft und Abluft,

Tel. 0711/685-63759, e-mail: olga.panic@iswa.uni-stuttgart.de

Andrea Mayer-Grenu | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-stuttgart.de

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