Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

400 Bienenforscher aus 50 Ländern in Halle

16.08.2012
Der internationale Kongress der europäischen Gesellschaft für Bienenforschung (EURopean Society for BEE Research, EURBEE) wird zu seinem zehnjährigen Jubiläum vom 3. bis 7. September 2012 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ausgerichtet.
Der Kongress stellt die zentrale Plattform im Bereich der Bienen- und Bestäuberforschung im europäischen Raum dar und findet nicht nur in Europa, sondern auch global regen Zuspruch. Erwartet werden mehr als 400 Wissenschaftler aus über 50 Nationen.

Der EURBEE-Kongress ist etablierter Bestandteil der globalen Forschungslandschaft im Bereich der Bienenforschung und schlägt eine international einmalige Brücke zwischen den verschiedenen Forschungsfeldern, von der molekularen Genetik bis hin zur Ökosystem- Forschung.
„Vor dem Hintergrund globaler Bienenverluste ist hier insbesondere der Bereich Bienenpathologie hervorzuheben, denn ohne Bestäuber gäbe es keine pflanzliche Biodiversität wie wir sie nicht nur kennen, sondern auch essentiell für den Erhalt elementarer Nahrungsressourcen benötigen", sagt Prof. Dr. Robin Moritz vom Institut für Biologie der MLU. Es sei nicht zuletzt der Arbeit von EURBEE zu verdanken, dass dies auch zunehmend politisch erkannt wird.

Ziel der EURBEE-Tagung ist zum einen der Austausch von neuesten Forschungsergebnissen, zum anderen die internationale Ausbildung von Forschungsnetzwerken und -verbünden unter anderem im Rahmen internationaler Forschungsprogramme der EU. So werden die EU-Forschungsnetzwerke BEEDOC und STEP mit eigenen Symposien auf dem Kongress vertreten sein. Zugleich ist die Konferenz der Ort, an dem Ideen und Konzepte für neue Forschungsthemen definiert werden.

Für die Martin-Luther-Universität bestätigt die Austragung des EURBEE-Kongresses den Erfolg der Bienenforschung in Halle. Seit über zehn Jahren werden EU-weite Forschungsverbünde von Prof. Dr. Robin Moritz koordiniert. Mit der Ernennung von Prof. Dr. Robert Paxton im vergangenen Jahr wurde der Bereich Zoologie innerhalb Europas zu einem Leuchtturm im Bereich der Bienenforschung mit globaler Ausstrahlung.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Robin F.A. Moritz
Institut für Biologie
Telefon: 0345 55 26223
E-Mail: robin.moritz@zoologie.uni-halle.de

Carsten Heckmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.eurbee2012.uni-halle.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge
17.01.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?
16.01.2017 | Wissenschaft im Dialog gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

17.01.2017 | Physik Astronomie

Wasser - der heimliche Treiber des Kohlenstoffkreislaufs?

17.01.2017 | Geowissenschaften

Kieselalge in der Antarktis liest je nach Umweltbedingungen verschiedene Varianten seiner Gene ab

17.01.2017 | Biowissenschaften Chemie