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10. Bundeskongress Pathologie in Berlin

26.04.2010
Unter dem Motto „KRÄFTE BÜNDELN!“ findet vom 28. – 30. Mai 2010 der 10. Bundeskongress Pathologie in Berlin statt. Zusammen mit der gleichzeitig stattfindenden Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie bildet der Kongress die 3. „Woche der Pathologie“. Tagungsort ist das bcc Berliner Congress Center in der Alexanderstraße 11. Im Jubiläumsjahr will der Bundesverband Deutscher Pathologen im Sinne einer bestmöglichen Patientenversorgung alle verfügbaren Kräfte bündeln.

In den vergangenen zehn Jahren hat der Verband ein ganzheitliches Konzept für das Fachgebiet Pathologie entwickelt. In den nächsten zehn Jahren werden die Begriffe Kooperation, Integration und Koordination nicht nur die Medizin insgesamt, sondern auch die Tätigkeit in der Pathologie wesentlich prägen. Der Bundesverband Deutscher Pathologen hat diese Entwicklung in dem Imperativ „Kräfte bündeln!“ zusammengefasst.

Das gilt sowohl für die organisatorischen Zusammenschlüsse der Fachärzte, als auch für die integrierte Anwendung der Teilbereiche des Faches, der klassischen Morphologie und der modernen Molekularpathologie. „Nur wenn es uns gelingt, die Spitzenleistungen unseres Faches in der Breite anzubieten, werden wir Erfolg haben“, prognostiziert Prof. Dr. med. Werner Schlake, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Pathologen. Das Fachgebiet Pathologie ist ein einheitliches, kohärentes und zentrales Fach. Dies nach außen darzustellen und das Vertrauen der Patienten, der Kollegen und der medizinischen Partner in die Arbeit der Pathologen zu stärken, ist Ziel des Kongresses.

Der Kongress wird am Freitag, dem 28.5.2010, um 17.00 Uhr, mit einem Festvortrag eröffnet. Es spricht Prof. Dr. Christoph Hommerich zum Thema „Die freien Berufe und das Vertrauen der Gesellschaft“.

Der Kongress wird darüber informieren, welche Möglichkeiten der verstärkten
Kooperation unter Pathologen sich konkret anbieten, welche Erfahrungen gesammelt und welche Modelle entwickelt wurden. Dazu gehören die Leistungserbringergemeinschaften und die Verbindung von universitär und freiberuflich Tätigen in der Krankenversorgung. Erste Modelle dieser Art sind bereits kürzlich von den Zulassungsinstanzen gebilligt worden.

Zentrale Aufgabe der nächsten Jahre ist die Weiterbildung. Auch hier müssen die knappen Ressourcen intelligent eingesetzt und die Kräfte gebündelt werden. Der Kongress wird die Frage beantworten, welche Schritte erforderlich sind, um einen zahlenmäßig ausreichenden und fachlich zuverlässigen Nachwuchs sicher zu stellen. Prof. Dr. med. Werner Schlake dazu: „Um die innovative Kraft der Wissenschaft für das Fach zu bewahren und deren Ergebnisse in die flächendeckende Krankenversorgung umzusetzen, bedarf es sowohl eines hoch qualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchses, als auch kompetenter Fachvertreter im Bereich der klinischen Pathologie“.

Zu den Veranstaltungen des Kongresses ist die Presse herzlich eingeladen.

Dr. Christine Winkler | BDP Geschäftsstelle
Weitere Informationen:
http://www.pathologie.de

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