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Managementpläne für Harz und Heide im Zeichen des Klimawandels

05.02.2009
Mit „Ökologischen und gesellschaftlichen Anpassungsstrategien für Waldlandschaften an den Klimawandel“ befasst sich in den nächsten fünf Jahren ein Projekt am Institut für Umweltplanung (IUP).

Das Forschungsprojekt, in dem die hannoverschen Fachleute für Vegetationsmanagement und Naturschutz, Landschaftsökologie und Landschaftsplanung im Interesse des Klimaschutzes landes- und bundesweit kooperieren, wird mit insgesamt 300.000 Euro vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie von der VolkswagenStiftung gefördert.

Am Beispiel der Modellregionen Harz und Heide wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen, was es für die an kühle Temperaturen und hohe Niederschläge angepasste Flora und Fauna des Hochharzes bedeutet, wenn die Winter milder werden und der Schnee immer kürzer liegen bleibt.

Das Team will klären, wie längere und trockenere Sommer die Vegetation und die Tierlebensgemeinschaften der Heidemoore und Heidequellen verändern. Vor allem wollen die Forscherinnen und Forscher untersuchen, welche Konsequenzen sich aus den Veränderungen in der Tier- und Pflanzenwelt für den Schutz, die Pflege und die Entwicklung der niedersächsischen Landschaften ergeben.

Die Forschungsergebnisse zu diesen Untersuchungsfragen sollen in Managementkonzepten für den Nationalpark Harz und das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide münden.

Das Vorhaben ist an den Forschungsverbund „Klimafolgenforschung“ (KLIFF) gekoppelt. Partner des Verbundprojektes sind mehrere Institute der Georg-August-Universität in Göttingen und der Leuphana Universität in Lüneburg sowie die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, eine praxisnah forschende, gemeinsame Einrichtung der Bundesländer Niedersachsen, Hessen und Sachsen-Anhalt.

Dr. Stefanie Beier | Leibniz Universität Hannover
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

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