Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erneuerbare Energie durch Klär-/Biogasanlagen

16.06.2010
Erneuerbare Energie ist das zentrale Thema der aktuellen Forschung von Professor Dr. Sven Steinigeweg am Emder Institut für Umwelttechnik (EUTEC) der Fachrichtung Chemie- und Umwelttechnik an der Fachhochschule Emden/Leer.
Der innovative Wert dieser Forschung für die Optimierung der nachhaltigen Nutzung von Klär- und Biogasanlagen wird nun in der Förderung zweier Projekte von Professor Dr. Steinigeweg durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gewürdigt.

Steinigeweg und seine Kollegen freuen sich über eine Gesamtfördersumme von rund 380.000,00 €, bewilligt für die Projekte

„Herstellung von Biomethan aus landwirtschaftlichen Quellen nach Kriterien der Ökoeffizienz – Ökoeffizente Herstellung von Biomethan“

und

„Entwicklung eines Automatisierungskonzeptes zur Steigerung der Energieeffizienz und Betriebssicherheit sowie zur Intensivierung der Prozesse und des Stoffmanagements von Klär-/Biogasanlagen“.

Ziel der beiden Forschungsprojekte ist es, Klär- und Biogasanlagen zukünftig aufgrund ihrer nachhaltigen, ökonomischen und ökologischen Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen und Abfallprodukten bewerten und ihre Leistung optimieren zu können. Dabei wird langfristig unter anderem die Aufarbeitung des Biogases zur Einspeisung in das Erdgasnetz angestrebt.

Bereits im aktuellen Hochschulranking des ZEIT-Studienführers 2010/11 wurde der Fachbereich Chemie- und Umwelttechnik der Fachhochschule Emden/Leer mit Bestnoten bewertet. Das CHE-Hochschulranking ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum, das knapp 300 Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden untersucht.

„Mithilfe unserer innovativen Forschungsprojekte möchten wir diesen hohen Level nicht nur halten, sondern noch weiter ausbauen“, betont Projektleiter Steinigeweg.

„Fachhochschulen suchen nach Lösungen, und damit sind sie ideale Partner für Unternehmen und Einrichtungen, die neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln oder vorhandene Erzeugnisse und Services optimieren wollen“, stellt der für Forschung und Technologietransfer zuständige Vizepräsident Prof. Dr. Gerhard Kreutz den hohen Stellenwert der Forschung besonders im Energiesektor heraus. So wundert es auch nicht, dass bei beiden Projekten von Steinigeweg mit den Stadtwerken Emden und fünf weiteren Unternehmen zusammengearbeitet wird.

Die Forschungsprojekte zeichnen sich zudem durch nationale und internationale Kooperationen aus: Die Schüler des Emder Gymnasium am Treckfahrtstief (GaT) werden beispielsweise bei der Forschung einbezogen, indem ihnen die Möglichkeit zur Erstellung einer Facharbeit zum Thema erneuerbare Energie, Biogasanlagen oder Biomethan angeboten wird. Im Forschungsboot sitzen ebenfalls die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in Form einer kooperativen Promotion und die Université des Sciences et Technologies in Lille/Frankreich.

Kontakt:
Prof. Dr. Sven Steinigeweg
Fachhochschule Emden/Leer
Constantiaplatz 4
D-26723 Emden
Tel.: 04921-807-1513
E-Mail: steinigeweg@nwt.fho-emden.de

Wilfried Grunau | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-emden-leer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer
20.10.2017 | Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg

nachricht Forscher untersuchen Pflanzenkohle als Basis für umweltfreundlichen Langzeitdünger
20.10.2017 | Eberhard Karls Universität Tübingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Latest News

Microfluidics probe 'cholesterol' of the oil industry

23.10.2017 | Life Sciences

Gamma rays will reach beyond the limits of light

23.10.2017 | Physics and Astronomy

The end of pneumonia? New vaccine offers hope

23.10.2017 | Health and Medicine