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Schweizer Giftpflanzen breiten sich aus

21.03.2007
Kreuzkräuter konsequent bekämpfen

In der Schweiz fürchtet man die weitere Ausbreitung des Giftigen Kreuzkrauts. Sowohl Jakobs- als auch Wasserkreuzkraut sind in der Schweiz heimische Giftkräuter. Die Kräuter, die vor allem in lückigen, geneigten und feuchten Grasflächen vorkommen, sind für Rinder und andere Nutztiere giftig.

Ein Workshop, den die Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon und die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Futterbaus durchgeführt haben, zeigte, dass das Risiko für einen Befall mit Kreuzkraut auf den Flächen zunimmt, auf denen in den vergangenen 15 Jahren die Bewirtschaftungsintensität geändert wurde. Diskutiert wurden auch Möglichkeiten zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung.

So sollten Landwirte auf eine möglichst unbeschädigte und dichte Grasnarbe achten. Kommt Kreuzkraut in einem Grasbestand vor, ist es unbedingt konsequent zu bekämpfen. Deshalb ist frühes Erkennen besonders wichtig. Die Gattung der Kreuzkräuter (Senecio) gehört zu den Korbblütengewächsen. Sie sind zwei- bis mehrjährig, werden 30 bis 100 cm hoch und ihre gelben Blüten sitzen in einer weit verzweigten vielblütigen Schirmrispe.

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Mit Kreuzkräutern stark befallene Bestände sollten sogar durch Pflügen oder Fräsen mit anschließender Neueinsaat saniert werden. Alleine durch Schnitt ist das Kreuzkraut nicht zurückzudrängen. In der Schweiz wird in weiteren Versuchen geklärt, wie mit Wasser-Kreuzkraut befallene Parzellen wirksam saniert werden können.

Renate Kessen | aid infodienst
Weitere Informationen:
http://www.aid.de

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