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Forschungsprojekte schützen die Umwelt und stärken Unternehmen

24.10.2006
Ein kleines, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Forschungsprojekt hat dazu geführt, dass viel Wasser gespart wird.

Der Keramikhersteller Villeroy & Boch kann jetzt sowohl benutztes Wasser aufbereitet wieder verwenden, als auch auf eine zudem deutlich reduzierte Wasserrechnung hoffen. Denn allein schon die Anstrengungen, das kostbare Nass zu sparen, haben zur Überraschung der Projektverantwortlichen eine deutliche Verminderung an Wasserentnahme erzielt und Kosten drastisch reduziert.

Umwelt und Unternehmen finden zusammen. Forschungsergebnisse lassen sich in marktfähige Produkte umsetzen und helfen, die Umweltbelastung zu reduzieren, wie die Fachtagung "Innovation als Chance für nachhaltiges Wirtschaften" eindrücklich gezeigt hat. Im Rahmen des 3. Forums für Nachhaltigkeit, das vom BMBF vom 23. bis 25. Oktober in Berlin veranstaltet wird, sind außergewöhnliche Beispiele aus Querschnittsbereichen und Branchen übergreifenden Schlüsselfeldern präsentiert worden.

Das Geld liegt auf der Straße, man muss es nur aufheben - dieser Traum wird wahr. Denn ein Zwickauer Unternehmen lebt von dem, was keiner mehr will. Alte Autos und Elektronikbauteile werden wiederverwertet. Die Erlos GmbH ist aus einem Forschungsprojekt des BMBF hervorgegangen. Das Unternehmen beschäftigt sich mit dem Recycling. Kürzlich hat es die weltweit erste Anlage in Betrieb genommen, die automatisch Kunststoffe aus alten Fahrzeugen sortieren kann. Jetzt soll mit Hilfe eines weiteren Forschungsprojekts noch das seit wenigen Monaten vorgeschriebene Recycling von Elektronikschrott aus Autos hinzukommen. Elf Arbeitsplätze sind daraus bereits entstanden.

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Kooperationsprojekte von Wissenschaft und Wirtschaft werden in der BMBF-Fördermaßnahme "Innovationen als Schlüssel für Nachhaltigkeit" gefördert. Ihr Ziel ist es, mit insgesamt 90 Millionen Euro Vorhaben bis zum Jahr 2009 zu unterstützen, die quer über mehrere Branchen verteilt daran arbeiten, Umwelt und Ressourcen zu schonen.

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Georg Dlugosch
Tel. 0171/35 11 555
E-Mail: Georg@Dlugosch.de

Birgit Bott | idw
Weitere Informationen:
http://pt-uf.pt-dlr.de/
http://www.fona.de

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